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Hilferuf der Rektoren: Inklusion ist aufwändig

Gifhorn Hilferuf der Rektoren: Inklusion ist aufwändig

Gifhorn. Hilferuf der Schulen in Sachen Inklusion: Was den Kindern viel bringe, beschere den Schulen viel Arbeit, sagte Albert-Schweitzer-Schulleiter Oliver Buchleither gestern im städtischen Schulausschuss. Er wünscht sich mehr Unterstützung von Land und Schulträger.

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Neue Strukturen für Albert-Schweitzer- und Freiherr-vom-Stein-Schule ab 2015: Der Fachausschuss der Stadt segnete gestern das Konzept der Schulleiter ab.

Quelle: Photowerk (mpu Archiv)

„Da kommen auch Kinder, die nicht einmal eine Schere halten können, geschweige denn die deutsche Sprache beherrschen“, berichtete Buchleither. Ziel der Inklusion und Aufgabe ihrer Umsetzer sei es, auch jene Schüler zu integrieren. „Wir haben in jeder Klasse zwei bis drei Kinder mit Förderbedarf und mindestens nochmal so viele, bei denen wir das feststellen könnten.“ 17 Überprüfungsverfahren liefen in diesem Jahr. „Das ist eine Menge, die schwierig zu bewältigen ist.“

Die Schulleiter hätten bereits einen Brief ans Kultusministerium verfasst, in dem sie das Land um Unterstützung bitten, so Buchleither weiter. Es geht vor allem um Personal. „Wir bräuchten für eine Klasse mit fünf Inklusionskindern eine Lehrkraft mehr.“ Wünschenswert seien auch mehr Räume und kleinere Gruppen, wofür auch die Stadt zuständig wäre.

Grünes Licht haben Buchleithers Albert-Schweitzer- und die Freiherr-vom-Stein-Schule für ihre Umstrukturierung vom Ausschuss bekommen. Von 2015 an soll die Albert-Schweitzer- eine reine Grundschule sein und die Freiherr-vom-Stein- eine reine Hauptschule. Die entsprechende Verwaltungsvorlage nach Vorschlag von Buchleither und seinem Kollegen Dr. Detlef Eichner hat der Ausschuss gestern ohne Diskussion zugestimmt. Fachbereichsleiter Jens Brünig: „Wir haben damit einen Weg gefunden, den ich für sinnvoll halte.“

rtm

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