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Gifhorn Stadt Hilfe für Schlaganfall-Patienten und Angehörige
Gifhorn Gifhorn Stadt Hilfe für Schlaganfall-Patienten und Angehörige
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15:00 21.03.2018
Schlaganfall: Die Gifhorner Selbsthilfegruppe unternimmt viel gemeinsam - wie hier bei einem Trommelworkshop. Quelle: privat
Gifhorn

Schlaganfall: Innerhalb von Minuten ändert sich alles. Das Gehirn wird nicht mehr richtig durchblutet – oder aber es kommt zu einer akuten Hirnblutung. Oft kündigt sich ein Schlaganfall durch verschiedene Symptome an. Dann muss es schnell gehen, auch bei Verdachtsfällen sollte man sich umgehend in eine Klinik begeben. Innerhalb von viereinhalb Stunden muss eine Behandlung erfolgen, um möglichst gute Ergebnisse zu erzielen.

Nach einem Schlaganfall bietet im Landkreis Gifhorn eine entsprechende Selbsthilfegruppe Unterstützung. Sie wurde 1995 gegründet und hat derzeit 28 Mitglieder im Alter von 64 bis 82 Jahren. „Bei unseren Treffen sprechen wir über aktuelle Themen wie neue Gesetze oder Probleme mit den Krankenkassen. Geburtstagskinder werden geehrt und es wird gemeinsam gesungen“, sagen Rita und Bernd Rummrich, die die Gruppe leiten.

Es gibt ein regelmäßiges Gedächtnistraining, in diesem Jahr fährt die Gruppe ins Planetarium nach Wolfsburg und hört Vorträge über Schmerztherapie und Patientenverfügungen. Zudem gibt es jährlich einen Ausflug – diesmal in den Serengetipark . Auch einen speziell für die Betroffenen erstellten Erste-Hilfe-Kursus gab es bereits. Die Mitglieder gehen zudem Essen und ins Theater.

Kontakt: Rita und Bernd Rummrich, Tel. 05371-55486, E-Mail br.rummrich@t-online.de.

Risikofaktoren für Schlaganfälle

Schlaganfall gehört zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland, führt oft zu Behinderungen. 270.000 Menschen sind jedes Jahr in Deutschland betroffen. 55 Prozent der Betroffenen sind Frauen, 51 Prozent sind älter als 75 Jahre. Mindestens jeder Dritte stirbt innerhalb eines Jahres an den Folgen – Schlaganfall ist damit die dritthäufigste Todesursache in Deutschland.

Rauchen, Bluthochdruck, Vorhofflimmern, Übergewicht, ungesunde Ernährung und zu wenig Bewegung gehören zu den Risikofaktoren für einen Schlaganfall. Bei Frauen wird das Risiko unter Umständen durch Diabetes, Migräne, Schwangerschaft oder die Einnahme von Antibabypillen verstärkt.

Von Thorsten Behrens

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