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Gifhorn Stadt Heu machen wie zu Opas Zeiten
Gifhorn Gifhorn Stadt Heu machen wie zu Opas Zeiten
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18:02 09.07.2014
Alte Trocknungsmethode fürs Gras: Dieter Peikert aus Barwedel vertraut auf selbst gebaute Heureuter. Quelle: Dürheide
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Er nutzt das Heu als Futter für seine Ziegen und Kaninchen.

„Der Name Heureuter verrät, dass es sich um eine Trocknungsmethode der Grasmahd aus längst vergangener Zeit handelt. Ich habe sie selbst gebaut und aufgestellt. Als Kleintierhalter möchte ich meine Tiere gut versorgt wissen“, erklärt Peikert.

Moderne Technik hin oder her, es geht auch anders, habe er sich gedacht - und ans Werk gemacht. „Alles in Handarbeit,“, sagt Peikert beim Wenden der Grasmahd. Das Gras am Wegesrand habe er mit der Sense gemäht, dann mit einer größeren Forke immer mal wieder gewendet und nach kurzer Zeit auf die Heureuter aufgeschichtet, damit es der Bodenfeuchtigkeit entgeht. Jetzt wartet Dieter Peikert solange, bis das Heu richtig trocken ist. Manchmal dauert es eine Woche, manchmal aber auch fünf. Dann nimmt er es ab, verlädt es auf seinen Autoanhänger und lagert es im Heuschober ein. „Meine Tiere dürfen sich in der Winterzeit auf duftendes Futter freuen“, sagt Peikert.

Auch wenn er weiß, dass Heu heutzutage eigentlich mit modernen Gerätschaften eingebracht wird: Kleintierhaltung ist für ihn ein Hobby aus Leidenschaft. „Und dazu gehört dann auch meine Art, Heu zu machen“, sagt Peikert.

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