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Helios-Klinikum schließt Sterilgutaufbereitung

Elf Mitarbeiter betroffen Helios-Klinikum schließt Sterilgutaufbereitung

Stellenabbau im Helios-Klinikum Gifhorn? Der Konzern gibt die Sterilgutaufbereitung ab. Instrumente werden ab 2017 in Hildesheim behandelt. Was mit den betroffenen Mitarbeitern passiert, ist offenbar noch unklar.

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Wirbel ums Gifhorner Klinikum: Helios schließt Ende des Jahres die Sterilgutaufbereitung - elf Mitarbeiter sind von der Entscheidung betroffen.

Quelle: Archiv

Gifhorn. „Nach aktueller Auskunft unseres Arbeitgebers wurde eine unternehmerische Entscheidung zur Schließung des Sterilisation in Gifhorn noch nicht getroffen“, teilte der Betriebsrat auf Anfrage der AZ mit und verwies für weitere Auskünfte an den Arbeitgeber. Bei diesem klangen die Pläne dann schon konkreter.

„Die Sterilgutaufbereitung am Helios-Klinikum Gifhorn wird zum 31. Dezember geschlossen und ab Januar 2017 vom Helios-Klinikum Hildesheim übernommen“, bestätigte Sprecher Matthias Schultz die AZ-Informationen. Die Hildesheimer Abteilung sei größer, moderner und damit qualitativ hochwertiger ausgestattet. „Zudem bedeutet die Zusammenlegung der Sterilgutaufbereitung für die niedersächsischen Helios-Kliniken mehr wirtschaftlichen Spielraum für zukünftige Investitionen in die Patientenversorgung.“

Vor einem Jahr war die Sterilisation wegen Hygienemängeln in den Schlagzeilen. Der Betriebsrat hatte damals in diesem Zuge eine zu kurzfristige Übernahme der Uelzener Sterilisation durch Gifhorn Anfang 2015 kritisiert und im November 2015 darauf hingewiesen, dass die Gifhorner Sterilisation - damals laut Betriebsrat mit 22 Mitarbeitern - gerade modernisiert werde. Die Nachfrage nach der Rolle dieses Vorfalls bei der jetzigen Entscheidung kommentierten beide Seiten nicht.

Jetzt geht es laut Schultz um elf Mitarbeiter, die von der Schließung betroffen sind. „Wir kümmern uns intensiv darum, im Austausch mit ihnen eine Lösung für ihre berufliche Zukunft bei Helios zu finden.“

rtm

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