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Helfer vor Ort ergänzen den Rettungsdienst

Boldecker Land Helfer vor Ort ergänzen den Rettungsdienst

Boldecker Land. Ein Pilotprojekt in der Samtgemeinde Boldecker Land soll die medizinische Versorgung „bei bestimmten Indikationslagen“ verbessern: Freiwillige „Helfer vor Ort“ sollen beispielsweise bei Herz-Kreislaufversagen die Zeit überbrücken, bis der Rettungsdienst eintrifft.

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DRK und Landkreis starten Pilotprojekt im Boldecker Land: Freiwillige Helfer sollen bei bestimmten Indikationslagen die Zeit überbrücken, bis der Rettungsdienst eintrifft.

Quelle: Photowerk (mpu Archiv)

Das Projekt von DRK-Kreisverband und Landkreis, das als Ergänzung zum Rettungsdienst konzipiert ist, läuft am 1. Juli an und ist auf zwei Jahre angelegt. „Im Kreis Gifhorn ist in 15 Minuten ein Rettungswagen vor Ort - doch 15 Minuten können lang sein“, so die DRK-Geschäftsführer Stephan Klauert und Sandro Pietrantoni.

Die Helfer vor Ort werden im Fall der Fälle von der Leitstelle alarmiert. Sie werden vom DRK ausgebildet und sind in der Handhabung eines Defibrilators geschult. Zunächst werden sie in Weyhausen, Osloß, Tappenbeck, Jembke und Bokensdorf im Einsatz sein. „Hier haben wir motivierte DRK-Mitarbeiter, die diese Aufgaben nebenbei wahrnehmen“, so die DRK-Geschäftsführer. Aber auch Feuerwehrleute machten mit.

Mit neun Helfern vor Ort wird das Pilotprojekt gestartet. Einer von ihnen ist Axel Kowalewski von der DRK-Wasserwacht, der der Motor des Projekts ist. Er hat selbst erfahren, wie lang 15 Minuten sein können, nachdem er beim Laufen nach einer allergischen Reaktion zusammengebrochen war.

Zunächst werden die Helfer im Boldecker Land am Wochenende von Freitag, 18 Uhr, bis Montag, 6 Uhr, und feiertags von 18 Uhr des Vortags bis 6 Uhr des nachfolgenden Tages rufbereit sein. Einer Ausweitung des Projekts auf andere Samtgemeinden stehen die Verantwortlichen positiv gegenüber. „Zunächst soll aber das Pilotprojekt ausgewertet werden“, so Evelin Wißmann, zuständiger Vorstand der Kreisverwaltung.

fed

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