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Gifhorn Stadt Heimbewohner und Pflegekräfte am Limit
Gifhorn Gifhorn Stadt Heimbewohner und Pflegekräfte am Limit
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00:18 05.08.2018
Erfrischung im Doppelpack: Mit Ventilator und Sprudel überstehen Rentner in den Gifhorner Pflegeheimen die Hitzewelle. Quelle: Sebastian Preuß
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Gifhorn

„Es ist anstrengend für alle“, sagt DRK-Vorstand Sandro Pietrantoni. „Je höher Sie kommen, desto wärmer wird es im Haus.“ Und Klimaanlagen gibt es nicht, nur einige mobile Klimageräte, die in bestimmten Bereichen aufgestellt werden können, so Pflege-Chef Ralf Fricke. „Wir haben nicht für jedes Zimmer eines.“

Besonders belastet: Das Pflegepersonal in den Seniorenheimen hat zurzeit durch die Hitzewelle noch mehr Arbeit als sonst. Da kommt jede Erfrischung gelegen. Quelle: Sebastian Preuß

Runter mit den Jalousien, heißt es in den Einrichtungen des DRK. Und auch bei denen der Diakonie gibt es keine Klimaanlagen, sagt Sprecherin Ingetraut Steffenhagen. „Es gibt Ventilatoren, und es wird abends und nachts gründlich gelüftet, das heißt, dann sind die Fenster weit geöffnet.“ Die Häuser Brömmelkamp und Hagenhof seien klar im Vorteil: Sie stehen im Schatten hoher Bäume.

„Wir empfehlen den Bewohnern, nachmittags nicht raus zu gehen“, sagt Fricke. Der Singkreis im Friedrich-Ackmann-Haus finde nicht draußen auf dem Rasen, sondern im Souterrain statt, ergänzt Pietrantoni. Luftige Kleidung und schattige Plätze seien zurzeit ein Thema, für Bettlägerige nasse Wickel. Und das Allerwichtigste: trinken, trinken, trinken.

„Alte Menschen tun sich schwer damit“, weiß Pietrantoni. Und so seien seine Leute besonders gefordert, über die sonst schon zur Genüge anfallenden Aufgaben auch darauf besonders zu achten. Wie das DRK setzt auch die Diakonie auf wasserhaltiges Obst wie zum Beispiel Melonen, die sie den Senioren zur Erfrischung reichen. Auch Obst- und Gemüsesäfte gebe es wie Mineralwasser kostenlos, so Steffenhagen.

Beide Betreiber verweisen auch darauf, dass das Personal ebenfalls kostenlos auf Getränke zurück greifen kann. Nichts desto trotz sieht Pietrantoni die Pflegekräfte durch Zusatzaufgaben besonders belastet.

Er macht keinen Hehl daraus, dass sie auch ohne Hitzewelle über dem Limit arbeiten und er die Pflegepartner – allen voran die Kassen – in der Pflicht sehe, den Beruf unter anderem durch bessere Bezahlung attraktiver zu machen.

Von Dirk Reitmeister

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