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Heimatforscher schreiben Buch über Jembker Höfe

Jembke Heimatforscher schreiben Buch über Jembker Höfe

Jembke. Geschichte kann ganz schön spannend sein. Besonders dann, wenn die Vergangenheit einen selbst betrifft, wenn sie zeigt, was vor vielen Jahren in der Heimat passiert ist. Deshalb wollen Harald Harms, Helmut Fischer und Wilhelm Ziegenbein jetzt ein Buch über die Geschichte der Jembker Höfe schreiben.

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Ein Buch über die Jembker Höfe: Die Heimatforscher Helmut Fischer (v.l.), Harald Harms und Wilhelm Ziegenbein haben bereits viele Unterlagen gesichtet.

Quelle: Joachim Dürheide

Der Jembker Harald Harms möchte eine Höfe-Chronik mit Bildern über die Jembker Höfe mit den alten Hausnummern von 1 bis 99 erstellen. „Darin sollen die einzelnen Höfe aus grauer Vorzeit bis heute erfasst und beschrieben werden“, sagt der leidenschaftliche Heimatforscher.

Die Entstehung der Höfe, erste Dokumente, besondere Ereignisse, Hofbesitzer, Geschäftszweige, verwandtschaftliche Beziehungen und Verdienste für das Dorf, zählt Harms auf, was ihn interessiert. Das illustrierte Buch soll den Jembkern als Nachschlagewerk dienen. „Ich bin mir sicher: Auch spätere Generationen werden sich freuen, etwas über die Entstehung der Höfe zu erfahren“, sagt Harms.

Er kennt die Arbeit, die hinter dem Zusammentragen alter Akten steckt, nur zu gut. Früher bildeten er und die mittlerweile verstorbenen Pastor Ernst Pauer und Alt-Bürgermeister Hermann Bratze ein Team, das sich der Heimatforschung verpflichtet fühlte. Durch dieses Zusammenwirken sind schon mehrere Bücher entstanden. Jetzt sagt Harms: „Ich möchte fortsetzen, was Hermann Bratze und ich begonnen haben, aber nicht mehr zu Ende führen konnten.“ Nämlich das Buch über die Jembker Höfe.

Voller Enthusiasmus habe er nach einigen Jahren der Pause mit der Arbeit begonnen. Und dabei bekommt er Hilfe von Hermann Bratzes Schwiegersohn Helmut Fischer und von Landwirt Wilhelm Ziegenbein. Das Dreierteam ist jedoch auf die Hilfe der Jembker angewiesen, die mit ihrem Wissen über Familien, mit Unterlagen und Bildern helfen können. „Wir werden auf die Bewohner zugehen und mit ihnen über Haus, Hof und Familie sprechen“, kündigen die drei Heimatforscher an.

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