Volltextsuche über das Angebot:

27 ° / 17 ° Gewitter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Heidi Stein: „Endlich ermittelt wieder jemand“

Isenbüttel Heidi Stein: „Endlich ermittelt wieder jemand“

Isenbüttel. Gifhorns Kripo ermittelt - wegen der Morddrohungen gegen Heidi Stein (AZ berichtete exklusiv), aber auch wegen ihres seit 35 Jahren vermissten Sohns Dirk.

Voriger Artikel
Wirtschaftsspiegel feiert zehnten Geburtstag
Nächster Artikel
Nur einen Zuschuss zur Beregnung

Ermittlungen wegen Morddrohungen und wegen des seit 35 Jahren vermissten Dirk Schiller: Heidi Stein freut sich über die Unterstützung der Gifhorner Kripo um Ersten Kriminalhauptkommissar Jürgen Schmidt.

Quelle: Archiv

Kripo-Chef Jürgen Schmidt: „Nach Aktenlage spricht einiges für einen Unfall, aber es fehlt die Leiche. Und wer weiß, ob die Akten vollständig sind.“ Und Heidi Stein sagt: „Endlich ermittelt wieder jemand!“

Ein Bericht in „Kripo live“ im Fernsehsender MDR habe zwar einige Spuren gebracht, „aber nichts Konkretes“, bedauert Schmidt. So hat sich ein Mann aus Süddeutschland gemeldet, der Ähnlichkeiten zwischen sich und dem Phantombild entdeckt hat. „Ein DNA-Test hat leider ergeben, dass es sich nicht um Heidi Steins Sohn handelt“, sagt Schmidt.

Für die Isenbüttelerin Heidi Stein sind die Ermittlungen der Gifhorner Kripo ein neuer Lichtblick. „Der Petitions-Ausschuss des Bundestages hatte dem Land Niedersachsen empfohlen, die Ermittlungen noch einmal aufzurollen, aber Niedersachsen hat alles an Magdeburg weiter geleitet, weil der Ort von Dirks Verschwinden in Sachsen-Anhalt liegt.“ Die Magdeburger hatten ihr bereits vor fünf Jahren gesagt, der Fall sei abgeschlossen. „Als Hannover mich jetzt nach zweieinhalb Jahren Kampf an Magdeburg zurück verwiesen hat, war das eine Ohrfeige für mich“, sagt die Mutter, die auch nach 35 Jahren noch hofft, ihren Sohn wieder zu finden. Und die ganz klar sagt: „Ich gebe nicht auf.“

Auch nicht den Versuch, eine DNA-Probe des vermeintlichen Honecker-Enkels Roberto Yañez zu bekommen. „Ich warte darauf, dass er aus Chile nach Deutschland kommt, dann wäre es einfacher“, sagt Heidi Stein. Sollte Margot Honecker sterben, wäre die Rückkehr Yañez‘ nicht unwahrscheinlich.

tru

Voriger Artikel
Nächster Artikel

VfL Wolfsburg oder Eintracht Braunschweig: Wer gewinnt die Relegation?

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr