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Hauseigentümer schaltet Anwältin ein

Leiferde Hauseigentümer schaltet Anwältin ein

Leiferde. Nach dem Einschlag einer Forschungsrakete der TU Braunschweig hat der Eigentümer des Hauses in Leiferde eine Anwältin eingeschaltet. Diese soll der Frage des Mindestabstands zwischen Startplatz und Wohnbebauung nachgehen. Das interessiert auch die Polizei.

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Nach Raketeneinschlag: Der Hauseigentümer hat jetzt eine Anwältin eingeschaltet.

Quelle: Archiv

Leiferde. Berechnungen zufolge sollte die Rakete Mephisto 1000 Meter hoch aufsteigen und in einem Radius von 800 Metern niedergehen, so die TU in einer Stellungnahme. Doch sie landete in der zwei Kilometer entfernten Siedlung in Leiferde. Laut TU ist es „am wichtigsten jetzt zu prüfen, wie weit eine solche Rakete kommen könne“. Der Hauseigentümer (62) fragt sich, warum das nicht vorher geprüft worden sei.

Für den Leiferder steht fest, „dass die Rakete mehr Gefährdungspotenzial hatte als angegeben“. Er fragt sich, wie die 800 Meter Reichweite berechnet worden seien. „Wurden nur optimale Startbedingungen berücksichtigt? Wie weit fliegt so eine Rakete bei widrigen Umständen?“ Etwa wenn sie schräg statt senkrecht abgefeuert werde. Und welche Rolle spielen jene 800 Meter bei der Genehmigung? Diese Fragen will er von seiner Anwältin klären lassen. „Sie soll Akteneinsicht einfordern.“

Wer hat da falsch gerechnet, und liegt eine grobe Verletzung der Sorgfaltspflicht vor? Diesen Fragen gehen auch die Ermittler rund um Kripochef Jürgen Schmidt nach. „Wir sind noch dabei, Unterlagen zusammen zu stellen. Wir werden uns mit Fachleuten beraten und gegebenenfalls Gutachten in Auftrag geben müssen.“

Die TU Braunschweig teilte auf AZ-Anfrage mit, ihrerseits Ermittlungen zur Ursachenforschung eingeleitet zu haben, „die voraussichtlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen“. An Spekulationen wolle sich die TU nicht beteiligen.

rtm

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