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Hausarzt-Engpass in der Stadt: „Die Situation ist angespannt“

Mehr als 2000 Patienten müssen umverteilt werden Hausarzt-Engpass in der Stadt: „Die Situation ist angespannt“

Nur noch 21 statt der bisher 23 Hausärzte in der Stadt Gifhorn: Mit den Folgen der Schließung von zwei Praxen zum Jahresende (AZ berichtete) befassten sich am Montagabend die davon betroffenen Mediziner.

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Angespannte Lage: Ab Januar hat Gifhorn zwei Arztpraxen weniger - das verlangt Medizinern und Patienten einiges ab.

Quelle: Archiv

Gifhorn. „Eine außergewöhnliche und schwierige Situation – wir sind aber zuversichtlich, dass wir die Sache in den Griff bekommen“, so Dr. Klaus-Achim Ehlers. Der Kreisvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) berichtete, dass die Gifhorner Ärzte sich aktuell im Dialog mit der KV befänden. „Es geht um die Umverteilung von weit mehr als 2000 Patientinnen und Patienten“, verweist Ehlers darauf, „dass die Hausärzte in Gifhorn bereits jetzt an ihren Belastungsgrenzen arbeiten“.

Bei der Umverteilung auf die 21 noch praktizierenden Hausärzte bittet Ehlers die Patienten um Verständnis und auch Einsicht. „Die Situation ist angespannt – das Ganze ist nun mal kein Wunschkonzert.“ Nicht jeder Patient werde darum die Möglichkeit haben, sich von einem Hausarzt seiner Wahl behandeln zu lassen. „Das ist einfach nicht machbar“, erklärt der Mediziner. Auch längere Wartezeiten seien eine Folge der Schließung von zwei Praxen.

„Kurzfristig werden wir die Umverteilung der Patienten hinbekommen“, ist Ehlers optimistisch. Langfristig müsse es jedoch das Ziel sein, neue Hausärzte nach Gifhorn zu bekommen.

ust

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