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Happy End beim "Vetter aus Dingsda"

Gifhorn Happy End beim "Vetter aus Dingsda"

Einen Nachmittag vergnüglicher Unterhaltung erwartete das Publikum am Sonntag in der Stadthalle Gifhorn mit der Operette „Der Vetter aus Dingsda“ von Eduard Künneke vom Theater für Niedersachsen (TfN).

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Unterhaltsam: „Der Vetter aus Dingsda“ sorgte für heitere Stimmung in der Stadthalle.

Quelle: Michael Franke

Gutes Wetter, gute Laune und eine leichte Geschichte um Liebe und Verwechslungen ließen die Zuschauer auch während der Musik munter weiterplaudern. Fröhlich wurde nicht nur das Bühnenbild und die Kostüme kommentiert, sondern auch viele Textstellen fanden Zustimmung oder Ablehnung.

Die Geschichte wirkt für heutige Verhältnisse altbacken: Reiche Erbin soll eine für die Verwandtschaft günstige Ehe eingehen, hat aber andere Vorstellungen. Dass nicht der lang vermisste und ersehnte Vetter ihr Herz (zurück-) erobert, sondern der ohnehin angemessenere August, verleiht der Operette bei aller Lustigkeit ihre Moral. Ideale müssen der Realität geopfert werden, um schlussendlich doch zum Happy End zu führen.

Die Inszenierung von Renate Rochell hatte in ihrem Märchenbunten Bühnenbild wie auch den Kostümen die Betonung auf die Unterhaltung gelegt. Eine grün-rosa Blumenwelt mit goldenen Wänden, Sternenglitzer und einem riesigen Mond passte zur Musik Künnekes mit leichter Melodienseligkeit, die sich über zwei Stunden kontinuierlich wiederholt. Dirigent Leif Klinkhardt ließ sein Orchester denn auch aus dem Vollen schöpfen, was mitunter die Stimmen der Sänger doch etwas übertönte. Überhaupt wurden die Stimmen vom Publikum sehr wohlwollend aufgenommen, allen voran Tenor Dirk Konnerth als August Kuhbrot und Sopran Martina Nawrath als Julia de Weert, die sich mit Klarheit und sicherer Stimmlage auch gegen energischere Musiker durchsetzen konnten. Viel Applaus für einen rundum heiteren Nachmittag.

sdo

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