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Gifhorn Stadt Happy End: Findel-Pony Mystery heißt Meila
Gifhorn Gifhorn Stadt Happy End: Findel-Pony Mystery heißt Meila
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23:00 16.10.2013
Bald wieder zu Hause: Die Ferien-Kinder auf dem Reiterhof in Calberlah tauften das Findel-Pony auf den Namen Mystery – in Wirklichkeit heißt es Meila und lebt in Sülfeld. Quelle: Photowerk (til)
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Jetzt ist klar: Das neunjährige Pony war kurz zuvor von einer Weide bei Sülfeld entlaufen. Ende gut - alles gut? Leider nein, denn jetzt hagelt es Kritik an der Polizei-Arbeit!

Die Ferien-Kinder auf dem Reiterhof tauften das Pony auf den Namen Mystery: Denn woher es kam, war ja ein großes Geheimnis, erklärte Jenni Dingethal (13). Inzwischen hat sich der Eigentümer gemeldet - am Sonntag wird das Tier abgeholt.

Doch hätte es überhaupt so lange dauern müssen? Meilas Verschwinden wurde der Polizei in Wolfsburg am Sonntag gemeldet, ihr plötzliches Auftauchen von der Polizei in Meine am selben Tag protokolliert: Die Stute suchte sich zwischendurch ihren Weg von Sülfeld bis Allerbüttel - nur wenige Kilometer, aber eben auf der anderen Seite der Kreisgrenze. „Die Strecke schafft ein fittes Pferd locker in einer halben Stunde - nur die Polizei offenbar nicht“, kritisiert Simone Scheier aus Sülfeld. Sie hat Meila erst eine Woche zuvor für einen älteren Herren aus Jelpke gekauft. Ihr Onkel, ebenfalls Mitglied der Haltergemeinschaft, informierte die Polizei.

Und was taten die Beamten? „Die Kollegen aus Meine haben den Fund allen Nachbar-Dienststellen - also auch Fallersleben - gemeldet“, so Gifhorns Polizeisprecher Thomas Reuter. Wolfsburgs Polizeisprecher Sven-Marco Claus entgegnet: „Der Verlust eines Ponys wurde uns zwar am Telefon mitgeteilt. Der Eigentümer wollte aber selbst suchen und sich melden, wenn er keinen Erfolg hat. Nur das tat er nicht.“ Da wiehert ja der Amtsschimmel, möchte man meinen. Findel-Pony Meila dürfte das aber herzlich egal sein. Also doch: Ende gut - alles gut.

til

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