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HG-Schüler in Russland: Eindrucksvolle Begegnungen

Gifhorn HG-Schüler in Russland: Eindrucksvolle Begegnungen

Gifhorn. Unmittelbar vor den Osterferien besuchte eine Schülergruppe des Humboldt-Gymnasiums zehn Tage ihre Partnerschule in Brjansk, Russland.

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Eine beeindruckende Zeit: HG-Schüler besuchten jetzt zehn Tage lang die Partnerschule in Russland - und beschäftigten sich mit dem Thema Zweiter Weltkrieg.

Quelle: oh

Die Fahrt stand unter dem thematischen Schwerpunkt „70 Jahre Ende des 2. Weltkrieges - Erinnerungskulturen“. Dazu wurde in Kooperation mit der Partnerschule ein Programm zusammengestellt. Die deutschen Schüler und ihre russischen Partner arbeiteten zusammen und stellten ihre Ergebnisse in einer Abschlussveranstaltung vor, in der auch Vertreter der russischen Schuladministration anwesend waren.

Zu erkunden gab es viel für die Gifhorner. Da die Region Brjansk im 2. Weltkrieg ein Zentrum des Partisanenkampfes war, findet man nicht nur in der Stadt selbst Denkmäler, die an diese Zeit erinnern. Nicht weit entfernt vom Stadtzentrum wurde auf der sogenannten „Partisanenlichtung“ eine große Gedenkstätte mit einem Museum errichtet. Außerdem gibt es eine Gedenkstätte in Hazun. Hazun ist ein Dorf, das eine deutsche Einheit zerstörte, nachdem sie alle Bewohner erschossen hatte, weil der Verdacht der Zusammenarbeit mit den Partisanen bestand.

Bei einer Fahrt nach Smolensk besichtigten die Gifhorner das Museum des „Großen vaterländischen Krieges“, wie die Russen den 2. Weltkrieg auch nennen. Eindrucksvoll war die Begegnung mit einem Kriegsveteran, der an der Schlacht bei Stalingrad beteiligt war, und mit Kinderhäftlingen. Kinderhäftlinge werden inzwischen betagte Menschen genannt, die mit ihren Familien aus ihren Häusern vertrieben und in Lagern inhaftiert wurden.

Begeistert waren die Deutschen von der Gastfreundschaft der Russen. Neben Brjansk besuchte die Gruppe auch zwei Tage die Hauptstadt Moskau. Während einer abendlichen Stadtrundfahrt verschaffte sie sich zunächst einen Überblick über die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Mit einer Kreml-Besichtigung ging die eindrucksvolle Reise zu Ende.

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