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Gymnasien brauchen mehr Räume für G9

Hoher Organisationsaufwand Gymnasien brauchen mehr Räume für G9

Die Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren bringt für die Gymnasien im Kreis Gifhorn pädagogische Vorteile und viel Organisationsaufwand mit sich. Und die Frage nach den Raumkapazitäten. Das erläuterten Schulleitungen im AZ-Gespräch.

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Schüler im Unterricht: Die Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren bringt für die Gymnasien im Kreis Gifhorn pädagogische Vorteile, aber auch hohen Organisationsaufwand mit sich.

Quelle: Archiv

Gifhorn. Stundentafeln umschreiben, neue Lehrbücher anschaffen, Lehrpläne von G8 zurück auf G9 umplanen: Die Gymnasien sind bereits dabei, die ersten Schritte zu erledigen. „Alle brauchen jetzt wieder neue Lehrbücher. So groß ist unser Budget gar nicht“, sagt Brigitte Gorke vom Humboldt-Gymnasium. Doch das ist nicht alles: „Wir benötigen mehr Raum, weil ein ganzer Jahrgang neu dazu kommt.“

Das gleiche Problem hat ihre Kollegin Susanne Pilarski vom Otto-Hahn-Gymnasium. Vor dem Umbau des Komplexes am Lehmweg zur reinen Gesamtschule hatte das OHG dort eine Außenstelle, künftig werde es wohl wieder eine haben, diesmal in der alten Fritz-Reuter-Realschule an der Konrad-Adenauer-Straße. Die Gespräche liefen. Am Hauptsitz jedenfalls könne nicht mehr angebaut werden.

Bei allem Aufwand: Ein Gutes hat die Rückkehr zum G9 aus Sicht der Pädagoginnen auf jeden Fall: mehr Zeit zum Lernen. „Die ersten Jahrgänge sind bereits auf G9 umgestiegen“, sagt Katrin Kroczek vom Sibylla-Merian-Gymnasium in Meinersen. Da sei der Unterricht schon „deutlich entspannter“.

„Dieses eine Jahr mehr bringt unheimlich viel“, erläutert Gorke. Die Schüler lernten in Ruhe und damit nachhaltiger und tiefgründiger. Und: Sie werden beim Abitur reifer sein, sagt Pilarski. Aktuell seien sie „in einem ganz anderen Entwicklungsstadium“. Gleichwohl will sie G8 nicht verdammen. „Es gab damals auch gute Gründe, auf G8 zu gehen.“ Nun hoffen die Rektorinnen, dass Ruhe in die Schullandschaft einkehrt.

rtm

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