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Gymnasien: Lehrer sauer über Mehrarbeit

Gifhorn Gymnasien: Lehrer sauer über Mehrarbeit

Vom neuen Schuljahr an eine Unterrichtsstunde mehr? Gymnasiallehrer im Kreis Gifhorn stellen sich gegen Pläne der Landesregierung auf die Hinterbeine. Die Hankensbütteler haben die Klassenfahrten 2014 gestrichen (AZ berichtete), auch an den anderen Gymnasien im Kreis drohen Konsequenzen. Das ist heute Thema bei einem Treffen der Personalräte aus Gymnasien des Landkreises.

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„Das hat nichts mit Erpressung zu tun“: An den Gymnasien im Kreis Gifhorn überlegen Lehrer, welche Konsequenzen sie aus den Mehrarbeits-Plänen der Landesregierung ziehen sollen.

Quelle: Photowerk (cc Archiv)

Eine „ziemlich heftige Stimmung“ gab es laut Andreas Matthies, Personalrats-Chef im Humboldt-Gymnasium, bei die Personalrats-Sitzung Anfang November mit dem Abgeordneten Detlef Tanke. „Die Kollegen sind stinksauer.“ Wie konkret sich das auswirken wird, steht noch nicht fest. „Es gibt bei uns noch keine Beschlüsse.“ Aber Matthies rechnet damit, dass einige liebgewonnene Leistungen, die nicht zu Pflichtaufgaben gehörten aber das Schulleben bereicherten, auf die Streichliste kommen – neben Klassenfahrten können das zum Beispiel Aktionen wie der Känguru-Wettbewerb in Mathe sein.

„Das hat nichts mit Erpressung zu tun“, sagt Matthies. „Wir können es schlicht und einfach zeitlich nicht mehr leisten.“ Seit Jahren werde Gymnasiallehrern immer mehr aufgebürdet.

Auch im Kollegium des Sibylla-Merian-Gymnasiums sind die Forderungen der Landesregierung zurzeit das Thema. „Wir haben am Mittwoch eine Personalratsversammlung“, sagt Tanja Mersch. „Da stehen die Pläne der Landesregierung auf der Tagesordnung, und wir werden beraten, wie wir damit umgehen.“ Möglich wäre zum Beispiel eine Podiumsdiskussion mit den örtlichen Abgeordneten.

Auch im Otto-Hahn-Gymnasium ist noch keine Entscheidung gefallen, sagt Rektorin Susanne Pilarski. Dort tage der Personalrat am 4. Dezember.

rtm

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