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Gymnasiasten starten erneut „Run For Help“

Hankensbüttel Gymnasiasten starten erneut „Run For Help“

Hankensbüttel. Laufen für gute Zwecke: Der „Run For Help“ des Hankensbütteler Gymnasiums findet jetzt zum zweiten Mal statt - am 13. Juni.

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Run for Help: Der Lauf für den guten Zweck von Schülern des Hankensbütteler Gymnasiums startet am 13. Juni.

Quelle: Dennis Nobbe

Neben dem Hankensbütteler Gymnasium beteiligt sich auch der Lions-Club Wittingen an der Organisation und Finanzierung der Veranstaltung.

Zahlreiche Schüler des Gymnasiums nehmen an dem Lauf durch den Ort teil, wobei sie für jede der maximal acht Runden einen bestimmten Geldbetrag von ihren Sponsoren erhalten - seien es die Eltern oder bekannte Unternehmen. Der erlaufene Gesamtbetrag wird drei verschiedenen Organisationen gespendet. „Die Schüler haben selbst bestimmt, wohin das Geld gehen soll“, so Schulleiter Martin Hille. Alle drei Organisationen, aufgeteilt in die Kategorien „lokal“, „regional“ und „global“, sind auf Spendengelder angewiesen, um notleidenen Menschen helfen zu können. Die Interessengruppe Kinderkrebsfürsorge Gifhorn kümmert sich um krebskranke Kinder im lokalen Bereich. „Ein Platz für Kinder“ stellt misshandelten und missbrauchten Kindern deutschlandweit Unterkünfte und Therapien zur Verfügung, und „Cochabamba - Hilfe für Bolivien“ unterstützt hilfsbedürftige Menschen in Südamerika.

„Der erste „Run For Help“ vor drei Jahren, bei dem insgesamt 45.000 Euro zusammengekommen sind, war ein großer Erfolg. Daher war klar, dass es noch einen weiteren Lauf geben wird“, sagte Hennig Evers, ehemaliger Schülersprecher und Mitorganisator der Veranstaltung. „Nachdem ich gehört habe, wofür die drei Organisationen stehen, bin ich froh, dass die Schüler genau diese ausgewählt haben“, meint auch sein Kollege Stefan Heidebrecht.dn

Hankensbüttel.. An drei Organisationen sollen die Spendengelder des „Run-For-Help“-Sponsorenlaufs des Hankensbütteler Gymnasiums am 13. Juni fließen. Die Sprecherinnen stellten gestern die jeweilige Organisation vor.

So bietet die Interessengemeinschaft Kinderkrebsfürsorge Gifhorn erkrankten Kindern Sport-, Mal- und Kunsttherapien an. Auch kümmert sie sich um die Vernetzung der Klinik, damit Kinder via Skype am Unterricht teilnehmen können. „Wenn junge Menschen etwas für Kinder tun, ist es für mich stets ein besonderer Moment“, sagte Sprecherin Meike Pollack.

Johanna Ruoff von „Ein Platz für Kinder“ widmet sich der Hilfe mittels Therapien für misshandelte, missbrauchte und traumatisierte Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren. Ein Kinderschutzhaus existiert in Hannover, ein weiteres wird in Hamburg gebaut. Weitere Häuser in ganz Deutschland sind das Ziel.

Margarete Dörr, die selbst am Gymnasium Hankensbüttel unterrichtet, erklärte die Ziele ihrer Organisation „Cochabamba – Hilfe für Bolivien“. Seit 1985 kümmert sie sich um benachteiligte Menschen in Cochabamba, der viertgrößten Stadt. Dort herrscht große Armut, viele Menschen können sich keine medizinische Versorgung leisten. Dörr sammelt Spenden für das Hospital Viedma, das so kostenlose Medizin an Indios abgeben kann.

dn

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