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Gifhorn Stadt Gutes Storchenjahr: 63 Junge wurden flügge
Gifhorn Gifhorn Stadt Gutes Storchenjahr: 63 Junge wurden flügge
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00:16 12.10.2016
Erfolgreiches Storchenjahr: 39 Paare haben sich im Landkreis niedergelassen. 63 Junge wurden flügge. Quelle: Maurizio Gambarini
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„Der Bestand hat sich auf hohem Niveau stabilisiert“, schreibt Behrmann in seinem Jahresbericht. Eine Neuansiedlung habe es in Barwedel gegeben, eine Wiederbesiedlung in Jembke. „Vier Neststandorte des Vorjahres waren nicht besetzt: Bergfeld, Parsau/Ort, Schönewörde und Wasbüttel“, so der Experte weiter. Im Nest auf dem Forsthaus Giebel habe sich dauerhaft nur das Weibchen aufgehalten. Nicht zur Brut schritten die Paare in Volkse, Wagenhoff und Wittingen.

Die „Westzieher“ sind Behrmann zufolge in diesem Jahr so früh aus ihren spanischen Winterquartieren zurückgekehrt wie nie zuvor. „Ende Februar waren bereits 15 Störche wieder bei uns eingetroffen, und diese im Schnitt 15 Tage eher als je zuvor“, so der Experte. „Ein Grund für diese Entwicklung könnte schon der Klimawandel sein“ mutmaßt Behrmann.

In 27 Nestern seien - wie im Vorjahr - 63 Junge flügge geworden. „Das ist die zweithöchste Zahl seit 1964 (damals 85)“, heißt es in dem Bericht. Erstmals überhaupt im Kreis Gifhorn seien Jungstörche ausgeflogen in Winkel und nach drei Jahren auch wieder in Jembke.

Ein dramatisches Brutgeschehen hat Behrmann in Weyhausen/Süd festgestellt, wo drei Jungstörche, die noch nicht flügge waren, aus dem Nest gefallen waren. Zwei konnten nur noch tot geborgen werden. Eines der toten Jungen wurde obduziert. Mit einem tragischen Ergebnis: Der Jungstorch war an einem Fleischspieß erstickt. Die Eltern hatten die Jungen offenbar mit Fleischspießen gefüttert, die sie vielleicht von der nahen Wolfsburger Mülldeponie mitgebracht hatten. Im Todeskampf könnten die Tiere dann aus dem Nest gefallen und von einem Fuchs attackiert worden sein.

Fünf Jungstörche mussten geborgen und in die Pflegestation nach Leiferde gebracht werden.

fed

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