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Gute Chance auf Bio-Markt im Nicolaihof

Stadt Gifhorn spricht mit einem Interessenten Gute Chance auf Bio-Markt im Nicolaihof

Die Pläne für die Ansiedlung eines Biomarktes im Nicolai-Hof werden offenbar immer konkreter.

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Die Pläne reifen offenbar: In den leer stehenden Rewe-Markt am Nicolai-Hof soll ein Bio-Markt einziehen.

Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn. Im September 2016 hatte Bürgermeister Matthias Nerlich erklärt, dass die Stadt - sie ist inzwischen Eigentümer der 1981 erbauten Immobilie - Gespräche in diese Richtung führe. Ein Vertragsabschluss steht nun offenbar kurz bevor. Ralf Schubert, Chef des Fallerslebener Biomarktes Schäfersche Scheune, steht in den Startlöchern.

„Wir haben bereits viele Kunden aus Gifhorn, darum wäre Gifhorn für uns ein interessanter Standort“, erklärt Schubert, der seinen Biomarkt in Fallersleben seit zehn Jahren erfolgreich betreibt. „Einen Mietvertrag habe ich für den Nicolai-Hof noch nicht unterschrieben, denn es gibt noch einige Hürden, die zu nehmen sind“, so Schubert. Die Stadt müsse einen Bauantrag auf den Weg bringen, damit Veränderungen in dem früheren Rewe-Markt vorgenommen werden könnten. „Es gibt viel zu tun, denn in dem leer stehenden Markt entspricht absolut nichts mehr dem heutigen Standard“, so Schubert.

Er weiß nicht genau, ob er für die Stadtverwaltung „erste Wahl“ ist. „Es soll noch weitere Interessenten geben“, sagt der Fallerslebener. Bürgermeister Matthias Nerlich winkt ab. „Es gibt für uns nur einen Verhandlungspartner“, stellt der Gifhorner Verwaltungschef klar. Vor dem Einzug eines Biomarktes müsse umgebaut werden. „Diese Kosten hat jedoch der Mieter zu tragen“, so Nerlich. Ein Vertragsentwurf liege inzwischen in Endfassung vor und werde kurzfristig versandt.

Sollte Schubert unterschreiben, können sich die Gifhorner auf ein breites Bio-Angebot freuen. 150 verschiedene Käsesorten, täglich frisches Brot, Obst und Gemüse, ein komplettes Drogeriesortiment und Molkerei-Produkte gehören unter anderem dazu.

ust

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