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Gifhorn Stadt Gut für die Schulen: Die Geburtenzahlen steigen
Gifhorn Gifhorn Stadt Gut für die Schulen: Die Geburtenzahlen steigen
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00:17 27.11.2016
Schülerzahlen-Statistik des Landkreises Gifhorn: Die Geburtenzahlen der vergangenen fünf Jahre zeigt nach oben. Das war gestern Thema im Schulausschuss. Quelle: Archiv
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Landkreis Gifhorn

Bei der Geburtenentwicklung der vergangenen fünf Jahre sieht der Landkreis in keiner Kommune einen Trend nach unten. In Hankensbüttel, Wittingen, Meinersen und Papenteich bleiben demnach die Zahlen relativ konstant, in der Stadt Gifhorn sowie in Wesendorf, Sassenburg, Brome, Boldecker Land und Isenbüttel zeigt der Pfeil dagegen nach oben.

Ebenso beim Gesamtergebnis. Demnach gab es im Kreis 1272 Geburten 2011, 1459 Geburten im Jahr 2012, 1417 im Jahr 2013, 1545 im Jahr 2014 und 1560 im vorigen Jahr. Aktuell gebe es 19.929 Schüler im Kreis Gifhorn, so Schulfachbereichsleiter Karsten Kreutzberg. 2377 von ihnen gingen in Schulen außerhalb des Kreises. „Was einen leichten Rückgang bedeutet.“ Mit 1649 Einschulungen habe es 47 mehr als im Vorjahr gegeben. „Das ist ein erfreulicher Trend.“

559 Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf werden aktuell in den Regelschulen unterrichtet. Das sind 170 mehr als im vorigen Schuljahr. 72 Mädchen und Jungen sind in Schulkindergärten (sieben mehr als im Vorjahr), 6593 an Grundschulen (elf weniger), 882 an Hauptschulen (144 weniger), 1901 an Realschulen (384 weniger), 1909 an Oberschulen (249 mehr), 4530 an Gymnasien (17 weniger), 1659 an Gesamtschulen (346 mehr) und 121 an Förderschulen (13 weniger) im Kreisgebiet. 3974 Schüler sind zurzeit an den Berufschulen (106 weniger).

Saubere Schulen: Kreis macht Druck auf Reinigungsfirmen

Die Schulen des Landkreises sollen sauberer werden. Die Verwaltung plant, die Stelle eines Reinigungsmeisters zu schaffen. Seine Aufgabe: Vor Ort prüfen, ob die Reinigungsfirmen sauber arbeiten. „Das soll Flächen deckend und in zeitlich kürzeren Abständen erfolgen“, sagte Bau-Fachbereichsleiter Alexander Wollny am Donnerstag im Schulausschuss. Bislang kontrolliere die Verwaltung sporadisch - in der Regel nach Beschwerden -, stelle dann immer wieder Mängel fest und kürze die Zahlungen an die Auftragnehmer. Das Problem soll mit der verstärkten Kontrolle durch einen Reinigungsmeister gelöst werden. „Wir wollen die Reinigungsleistung bekommen, die wir auch ausgeschrieben und bezahlt haben.“

Schlechte Nachrichten hatte Wollny für die BBS I: Es ist zurzeit unsicher, ob ihre Außenstelle ab 1. Februar in die ehemalige Reuter-Realschule an der Konrad-Adenauer-Straße einziehen kann. Aus personellen Gründen und weil es Probleme gab, Handwerker zu finden, verzögere sich die Sanierung. Mitte Dezember wisse die Verwaltung möglicherweise mehr.

Bei den Haushaltsberatungen befasste sich der Ausschuss auch mit Experimentierkästen für Physik-Leistungskurse zum Abitur. Die Verwaltung hatte Investitionen von jeweils rund 20.000 Euro für 2019 und 2020 vorgesehen. Die Politik sah das als dringender an. Humboldt-Gymnasiums-Rektorin Brigitte Gorke bestärkte den Ausschuss darin, die Anschaffungen auf 2017 und 2018 vorzuziehen: „Schüler sind ganz klar im Nachteil, wenn sie vorher nicht mit diesen Kästen gearbeitet haben.“

rtm

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