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Gifhorn Stadt Grundwasserschutz ist ein großes Thema im Landkreis Gifhorn
Gifhorn Gifhorn Stadt Grundwasserschutz ist ein großes Thema im Landkreis Gifhorn
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06:01 02.06.2018
Exkursion zum Thema Grundwasserschutz und Beregnung: Der Wasserverband war auch zu Gast im Wasserschutzgebiet Wasbüttel. Quelle: Christina Rudert
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Landkreis Gifhorn

Sonja Besenroth vom Beratungsbüro Geries berichtete, dass im Einzugsbereich des Wasserschutzgebiets Wedelheine 25 Prozent der Fläche „auf eine Art genutzt wird, die dem Grundwasser zuträglich ist“, also beispielsweise in Form von Brachland, Blühstreifen und weitere nitratarme Nutzung.

Zwischenfrüchte zur Minderung des Nitrateintrags

Das gleicht den höheren Stickstoffanfall eines Kartoffelfelds aus, wobei Jochen Gaus und Ernst Lütje von der Gaus-Lütje GbR erklärten, dass dieser Stickstoff nicht durch Düngung, sondern durch den Rodungsprozess freigesetzt werde. „In unserer Beratung weisen wir beispielsweise darauf hin, dass Zwischenfrüchte zur Minderung des Nitrateintrags angebaut werden können“, informierte Besenroth.

Wasser aus dem Elbeseitenkanal ist teuer

In welcher Bodentiefe hält sich wie viel Feuchtigkeit wie lange – um diese Frage geht es bei den Messungen durch Piet Helbig vom Büro Geries mittels Bodensonden. „Beregnung mit Wasser aus dem Elbeseitenkanal, wie wir sie hier praktizieren, ist teuer. Also muss man sie effizient einsetzen“, sagte Gaus. Während die Feuchtigkeit in den oberen 20 Zentimetern deutlich erkennbar geringer wird, ändert sich in 50 bis 80 Zentimeter Bodentiefe fast gar nichts, so die Beobachtung.

„Das ist vorbeugender Grundwasserschutz, den wir hier betreiben“, betonte Dr. Hartmut Gerries. Denn durch diese Messungen lassen sich Rückschlüsse ziehen zum Nitrateintrag ins Grundwasser. „Vielleicht gelingt es uns, ein solches Messsystem landkreisweit zu installieren.“

Von Christina Rudert

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