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Grundwasser bereitet Probleme bei Kanalsanierung

Bechtsbüttel Grundwasser bereitet Probleme bei Kanalsanierung

Bechtsbüttel. Mit der Sperrung der Hauptstraße in Bechtsbüttel müssen die Bewohner noch länger leben. Die Sanierung der Regen- und Schmutzwasserkanäle dauert wegen Problemen mit Grundwasser länger als geplant. Das hat auch Auswirkungen auf den Busverkehr für Schüler.

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Baustelle in Bechtsbüttel: Die Hauptstraße bleibt länger gesperrt als geplant – ein alter Straßenunterbau erschwert die Sanierung der Kanäle.

Quelle: Photowerk (co)

Eigentlich sollte die Wendener Straße nur während der Herbstferien gesperrt bleiben. Doch zum einen drang wegen der vielen Regenfälle in den vergangenen Tagen mehr Wasser in die Baugrube ein als erwartet, zum anderen gab es Probleme mit dem Untergrund. Die Bauarbeiten werden laut des Wasserverbandes Gifhorn Ende Oktober abgeschlossen sein.

Der Wasserverband nahm zwar Probebohrungen vor, trotzdem stießen die Bauarbeiter auf einen alten Straßenunterbau. „Das hat uns Schwierigkeiten bereitet beim Einspülen der Grundwasserabsenkungs-Lanzen“, so Carmen Otten, Leiterin der Abteilung Netzbetrieb beim Wasserverband Gifhorn. Über diese Rohre wird das Wasser per Unterdruck aus dem Untergrund gesaugt, um die Baugrube trocken zu halten.

Derzeit werden die neuen Regen- und Schmutzwasserrohre verlegt. Die alten Leitungen aus den 60-er-Jahren waren abgängig und werden nun für rund 200.000 Euro erneuert.


Umleitungen für den Busverkehr

Die Buslinie 191 wird derzeit weiträumig umgeleitet über die B 4. „Wir haben eine bestehende Linie verlängert. Wenn nach den Ferien der Schülerverkehr beginnt, ist das aber nicht mehr möglich“, so Stefan Glinschert, stellvertretender Betriebsleiter der VLG.

Entweder werde nun ein Feldweg planiert, damit über eine Nebenstrecke die Busse nach Bechtsbüttel fahren können. Oder die VLG setzt zusätzliche Fahrzeuge ein, damit Schulkinder aus Abbesbüttel und Bechtsbüttel den Knotenpunkt in Meine erreichen.

Für Schulkinder, die zu Schulen im Raum Braunschweig fahren müssen, bedeutet das etwa 20 Minuten längere Fahrzeiten. Derzeit wird noch geprüft, welche Lösung wirtschaftlicher ist.

co

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