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Gifhorn Stadt Grundschüler lernen, was Behinderung im Alltag bedeutet
Gifhorn Gifhorn Stadt Grundschüler lernen, was Behinderung im Alltag bedeutet
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10:00 27.09.2016
Eingeschränkt mobil: Die Erst- bis Viertklässler erfuhren in praktischen Übungen, wie es ist, körperlich behindert zu sein. Quelle: Ron Niebuhr
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Zuletzt war die Einführung des Ganztagsbetriebes zu meistern. Nun stehen Schüler, Lehrer und pädagogische Mitarbeiter mit Inklusion und Integration vor zwei neuen Herausforderungen. Grund genug, beides besonders zu thematisieren: „Wir möchten, dass die Schüler an den Projekttagen eigene Erfahrungen damit machen“, erklärte Konrektorin Sigrid Köster-Fricke.

Was heißt es, blind zu sein? Wie nimmt man seine Umgebung wahr, wenn man nicht hören kann? Wie findet man sich gehbehindert zurecht? Das konnten die Kinder an den Projekttagen nachempfinden. Etwa mit Brillen und Masken, die das Sichtfeld einschränkten oder das Augenlicht vorübergehend völlig nahmen. Oder auch mit Fahren im Rollstuhl oder Gehen am Rollator.

Fremde Kulturkreise aus Afrika und dem Nahen Osten lernten die Kinder ebenfalls kennen - mit landestypischen Spielen wie Murmeln, Steinchen werfen oder um Saatgut knobeln. „Unsere syrischen Schüler haben ein paar Spiele sofort wiedererkannt“, berichtete Köster-Fricke.

Möglich waren die Projekttage durch die Mithilfe von Müttern und Vätern: „47 wollten uns unterstützen. Das ist ein Viertel aller Eltern“, erzählte Köster-Fricke. Hinzu kamen externe Helfer, etwa aus dem DRK-Kreisverband Gifhorn und vom Mobilen Dienst der Gehörlosenschule Braunschweig. Die Projekttage mündeten in ein von Eltern kräftig unterstütztes Schulfest zum 20-jährigen Bestehen und zur Einweihung des Anbaus (siehe Text unten).

rn

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