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Grünes Licht für neue Kinderkrippe

Neudorf-Platendorf Grünes Licht für neue Kinderkrippe

Neudorf-Platendorf. Grünes Licht für die Krippe des Thomaskindergartens gab am Mittwochabend der Sassenburger Bauausschuss. Das Gremium folgte ohne Gegenstimmen dem Vorschlag des Neudorf-Platendorfer Ortsrates, den Anbau so zu planen, dass eine spätere Erweiterung leicht zu realisieren ist.

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Eine Krippe für das Moordorf: Der Anbau an den Neudorf-Platendorfer Thomaskindergarten soll laut Bauausschuss der Gemeinde nach Grußendorfer Vorbild erfolgen.

Quelle: Ron Niebuhr (Archiv)

Das Planungsteam III erläuterte dem Ausschuss zuvor den Entwurf. Der orientiert sich wesentlich an der jüngst in Grußendorf gebauten Krippe, bekommt allerdings ein Flachdach und eine Fassade komplett in Plattenverkleidung. Zudem soll der Schlafraum mit 22 Quadratmetern gut anderthalb mal so groß ausfallen. Die Kosten für den Anbau mit Erweiterungsoption schätzt das Planungsteam III auf rund 537.000 Euro, ohne auf gut 520.000 Euro.

Andreas Kautzsch (BIG) fand das zu teuer: „Für ein Drittel der Kosten baut man ein Einfamilienhaus in gleicher Größe“, sagte er. Der Vergleich hinke, erwiderte Bauamtsleiter Jörg Wolpers. Zum Einen seien in der Kostenschätzung die Außenanlagen für knapp 150.000 Euro enthalten, zum Anderen seien die baulichen Anforderungen für eine Krippe deutlich höher als für ein Einfamilienhaus. „Das ist wie Äpfel mit Birnen vergleichen“, sagte Wolpers.

Davon unbeirrt beantragte Kautzsch, ein anderes Planungsbüro für einen Alternativvorschlag ins Boot zu holen. Wolpers riet davon ab: Man könne die Krippe dann unmöglich im geforderten Zeitraum fertigstellen. „Damit riskieren wir, die Fördermittel zu verlieren“, warnte er. Der Ausschuss lehnte Kautzsch‘ Antrag einstimmig ab. Und Vorsitzender Siegfried Wehmeier betonte: „Die Krippe in Grußendorf ist optisch wie konzeptionell sehr gelungen.“ Man könne sie also gern als Vorbild für den Neudorf-Platendorfer Anbau nehmen.

rn

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