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Grüne streben Gruppe mit SPD, FDP und Unabhängigen an

Landkreis Gifhorn Grüne streben Gruppe mit SPD, FDP und Unabhängigen an

Landkreis Gifhorn. Die sechs Grünen im neuen Kreistag wollen auf keinen Fall mit der CDU zusammenarbeiten. Das machte der künftige Fraktionsvorsitzende Klaus Rautenbach bei der Kreis-Mitgliederversammlung am Freitagabend deutlich.

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Abschied aus dem Kreistag, aber nicht aus der Politik: Fredegar Henze (v.l.) wurde von Pesi Daver und Frank Höpner für 30 Jahre Kreistagsarbeit gewürdigt

Quelle: Sebastian Preuß

Und zwar aus einem einfachen Grund: „Eine Kooperation mit der CDU würde den Landrat stützen.“ Mit dem haben die Grünen aber ein Problem, sprechen ihm Kompetenzen, „auch soziale“, ab.

Also verhandeln sie mit SPD, FDP und Unabhängigen, „bislang noch ohne Ergebnisse“, so Rautenbach. Ziel sei die Bildung einer Gruppe, „um im Kreisausschuss eine stabile Mehrheit zu haben“.

Verlieren die Grünen bei einem solchen Bündnis ihr Profil? Darüber wurde engagiert diskutiert, Tenor war aber insgesamt, dass „nur mit der Mehrheit dieser Gruppe unsere Politik durchsetzungsfähig wird“, so Dr. Arne Duncker. Tjark Melchert: „Wir müssen für die Stabilität in der Gruppe sorgen.“ Volkhard Schuleit ergänzte mit Blick auf die AfD: „Wir haben die Verantwortung, demokratische Werte zu vertreten.“

Pesi Daver und Frank Höpner wurden als Kreissprecher bestätigt, Norbert Schulze bleibt Kassierer. Neu im Vorstand sind Anke Reinemann und Fredegar Henze, der nach 30 Jahren Kreistagsarbeit nicht wieder gewählt wurde. Daver überreichte ihm zum Dank für diese 30 Jahre einen Gutschein für ein Wochenende mit seiner Frau in Hamburg. Henze erinnerte an erste Vorschläge der Grünen zur Mülltrennung, „die im Kreistag damals ankamen wie ein Comedy-Beitrag“. Dieses Beispiel mache im Rückblick deutlich, dass die Grünen an vielen Stellen zu Veränderungen beigetragen hätten.

tru

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