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Große Sause: Feuerwehren im Einsatz

Gifhorn Große Sause: Feuerwehren im Einsatz

Meinersen. Mit dem Fest zum 40-jährigen Bestehen der Feuerwehren in der Samtgemeinde Meinersen hofft Samtgemeindebrandmeister Norbert Pachali auf einen Werbeeffekt. Am Rande der Vorbereitungen teilte er mit, dass die Mitgliederzahlen drastisch sinken. Anlass für ihn, erneut die Werbetrommel für den Brandschutz zu rühren.

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Wettkampf: Die Brandschützer trainieren ihre Fähigkeiten im Wettkampf - vieles demonstrieren sie am Samstag beim Fest im Rathauspark.

Quelle: Carsten Schaffhauser

Gifhorn. So gibt Pachali zu bedenken, dass von den gut 500 aktiven Brandschützern in der Samtgemeinde Meinersen im Alter von 18 bis 63 Jahre 260 älter als 40 Jahre sind. Und: „Früher war aus jedem Haus mindestens einer aktiv in der Feuerwehr.“ Das sei heute nicht mehr der Fall. „Stell dir vor du drückst, und es kommt tatsächlich niemand“, verfälscht er den Slogan, mit dem die Wehren versucht haben, auf die Problematik aufmerksam zu machen. Und Norbert Pachali blickt nach Frankreich. In den Departments gebe es häufiger Großbrände, weil die Feuerwehren weite Wege zu bewältigen hätten. „Bei uns sind es eher Entstehungsbrände“, sagt er. Grund: Hier gebe es derzeit „noch“ Wehren in fast jedem Ort.

Pachali zufolge bröckele es besonders bei den 15-Jährigen, die Ganztagsschule trage dazu bei. Jugendliche in der Wehr ernteten zudem Spott - ihr Engagement sei „nicht cool“.

Selbstverständlich sei es für die Öffentlichkeit, dass die Feuerwehr bei Bränden, Unfällen, Katastrophen, für Schulungen und Training ehrenamtlich im Einsatz ist, sagt Pachali. Genauso wenig werde registriert, wenn sich Feuerwehrfrauen im Hochwassereinsatz mit Sandsäcken abschleppen.

„Es besteht dringender Handlungsbedarf“, warnt der Brandschützer. Er möchte zu Gesprächen und zum Handeln anregen und betont: „Nicht die Feuerwehr, sondern die Samtgemeinde Meinersen ist verpflichtet, Brandschutz sicherzustellen.“

hik

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