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Großbrand bei der Diakonie: Polizei fasst zwei 17-Jährige

Gifhorn-Kästorf Großbrand bei der Diakonie: Polizei fasst zwei 17-Jährige

Kästorf . Zwei mutmaßliche Brandstifter hat die Polizei ermittelt: Die beiden 17-Jährigen stehen den Ermittlern zufolge in dringendem Tatverdacht, den millionenschweren Großbrand bei der Diakonie in Kästorf gelegt zu haben – aus Frust wegen ihrer Lebenssituation.

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Brandstiftung aufgeklärt: Zwei 17-jährige Bewohner sollen den millionenschweren Großbrand bei der Diakonie verursacht haben – aus Frust über ihre Lebenssituation.

Quelle: Uhmeyer / Canidar

Umfangreiche Ermittlungen führten laut Polizeisprecher Thomas Reuter auf die Spur eines 17 Jahre alten Bewohners der Diakonischen Heime. „In seiner Vernehmung verstrickte sich der 17-Jährige am Freitag mehrfach in Widersprüche und legte am Ende ein umfassendes Geständnis ab.“

Darüber hinaus benannte er einen Gleichaltrigen, der ebenfalls Bewohner der Einrichtung sei. „Als Motiv der Tat gaben beide persönlichen Frust über ihre  Lebenssituation an“, so Reuter.

„Ob die Jugendlichen noch für weitere Brandstiftungen auf dem Gelände der Diakonie in Kästorf in Frage  kommen, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.“ Mangels Haftgründe sind beide vorläufig wieder auf freiem Fuß. Die beiden sind der Polizei bekannt und deshalb bei der Diakonie untergebracht. Sie stammen aus den Bereichen Bremen und Sachsen-Anhalt.

Einerseits erleichtert über die rasche Aufklärung, andererseits enttäuscht darüber, dass die mutmaßlichen Täter aus dem eigenen Hause sind: So reagierte die Diakonie gestern. Einer der beiden Jugendlichen sei erst seit Dezember in der Einrichtung – und das nur vorübergehend, sein Auszug stand schon fest, so Diakonie-Sprecherin Ingetraut Steffenhagen. Der andere lebe seit anderthalb Jahren in der Einrichtung. Ob er bleiben dürfe, hänge von weiteren Ermittlungen der Polizei ab.

Wann die drei abgebrannten Produktionshallen abgerissen werden können, ist laut Steffenhagen noch unklar. „Im Moment ist alles noch gesperrt.“ Unter anderem werde die Statik überprüft. Die Produktion der Teile für Golf und Tiguan laufe indessen fast normal weiter. „Die Stückzahlen, die wir liefern müssen, schaffen wir.“

rtm

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