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Grimm-Schule: Eltern nervt die Baustelle

Gifhorn Grimm-Schule: Eltern nervt die Baustelle

Gifhorn. „Unsere Kinder werden auf einer Baustelle unterrichtet“, ist Heike Blath, Vorsitzende der Elternvertreter der Gebrüder-Grimm-Schule, sauer. Die Gebäudesanierung führe zu Missständen, Mängeln und massiven Unterrichts-Einschränkungen. Fast 100 Väter und Mütter haben einen Protest-Brief an Bürgermeister Matthias Nerlich unterzeichnet.

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Gebrüder-Grimm-Schule: Die Baustelle bringt erhebliche Beeinträchtigungen mit sich. Eltern haben der Stadt einen Protestbrief geschickt. Die Verwaltung bittet um Verständnis.

Quelle: Photowerk (cc)

„Für die Sanierung sollten vornehmlich die Ferien sowie weitere unterrichtsfreie Zeit genutzt werden - das Gegenteil ist der Fall“, übt Blath Kritik. Der Innenhof sei fast seit einem Jahr unbenutzbar, eine Ruhezone gebe es nicht mehr. Auch der Schulhof stehe nur noch eingeschränkt zur Verfügung. Der Verbindungsgang zwischen den Gebäuden fehle ganz. „Von sieben Klassenräumen und einem Fachraum sind die Toiletten nur noch über den Schulhof zu erreichen - bei schlechtem Wetter also nicht trockenen Fußes“, so Blath. Bei Regen sei in den Toiletten sogar der Fußboden überschwemmt gewesen. Die Tatsache, dass Heizkörper-Austausch erst Mitte Dezember beendet sein soll, passt den Eltern nicht. Heizlüfter als Übergangslösung würden für Lärm sorgen und stellten ein Sicherheitsrisiko dar.

„Es gibt Verzögerungen, die Eltern wurden darüber Anfang August informiert“, bittet Karsten Moritz von der Stadt erneut um Verständnis. So habe eine Firma falsche Tür- und Fenster-Profile bestellt. „Bauen im Bestand und bei vollem Betrieb ist nie einfach“, verweist er darauf, dass es sich um ein Zwei-Millionen-Euro-Projekt handele. Alle Schritte seien mit der Schulleitung abgestimmt.

ust

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