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„Grenzschließungen sind keine Option“

Volkstrauertag: Gifhorner gedenken Opfern „Grenzschließungen sind keine Option“

Mehr als 120 Millionen Menschen verloren in den beiden Weltkriegen ihr Leben. Mit einer zentralen Feierstunde, die an den Ehrenmalen auf dem Alten Friedhof am Weinberg stattfand, wurde am Volkstrauertag den Opfern von Krieg, Terror und Vertreibung gedacht.

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Volkstrauertag: Wie hier auf dem Alten Friedhof in Gifhorn gedachten die Menschen im gesamten Landkreis am Sonntag den Opfern von Krieg, Terror und Vertreibung.

Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn. Superintendentin Sylvia Pfannschmidt vom evangelisch-lutherischen Kirchenkreis und Pastoralreferent Martin Wrasmann von der katholischen Kirchengemeinde St. Altfrid hielten eine ökumenische Andacht. „Die strukturellen Hintergründe haben sich trotz aller Gedenken nicht verändert“, erinnerte Wrasmann daran, dass rechte Gesinnungsträger massiv Front gegen Flüchtlinge machen. „Grenzschließungen sind keine Option“, so der Pastoralreferent. „Andenken sind gut - wertlos jedoch, wenn sie nur einstudiert sind“, rief Wrasmann dazu auf, das Miteinander auch wirklich zu leben. Bürgermeister Matthias Nerlich schilderte seine persönlichen Eindrücke vom Besuch eine Soldatenfriedhofs in Holland. „Um zu verstehen, was Krieg bedeutet, braucht man Bilder“, berichtete Nerlich davon, dass der jüngste Gefallene auf diesem Friedhof erst 14 Jahre alt gewesen sei.

„Terror, Verfolgung und Flucht existieren nicht nur in den Geschichtsbüchern - sie sind aktuell und gegenwärtig“, wandte er sich an die Delegationen von Vereinen, Verbänden und Politik. „Wir können alle an den kleinen Stellschrauben des Alltags drehen - für den Frieden und gegen die Gewalt“, so Nerlich

ust

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