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Grenzöffnung: Welle der Unterstützung für DDR-Bürger

Landkreis Gifhorn Grenzöffnung: Welle der Unterstützung für DDR-Bürger

Nach der Öffnung der innerdeutschen Grenze lief im November 1989 eine Welle der Unterstützung für DDR-Bürger auch durch den Landkreis Gifhorn.

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Mauerfall: Auch der Kreis Gifhorn war im Freudentaumel über die Geschehnisse in Berlin.

Quelle: te/rf

Der ganze Kreis Gifhorn war fasziniert, als am 9. November 1989 die Mauer fiel. Herzliche deutsch-deutsche Begegnungen hat es aber schon davor gegeben. Am Dienstag, 7. November, kamen die ersten 280 Flüchtlinge spätnachts in Bussen auf dem BGS-Gelände an - übermüdet, kaputt, aber überglücklich.

Um 1.10 Uhr öffneten sich die Tore für die sieben Busse. Dann wurden die Flüchtlinge, die über die bayrisch-tschechische Grenze und Hannover nach Gifhorn gekommen waren, von Bürgermeister Manfred Birth empfangen. Liebevoll hatten die BGS-Beamten alles für sie vorbereitet. Es gab Nudeln mit Bolognese-Sauce, untergebracht waren sie in leer stehenden Unterkunftsstuben und der Turnhalle.

In der Nacht zum 9. November erreichten weitere 700 Übersiedler Gifhorn. Sie fuhren mit einem Zug in Isenbüttel-Gifhorn ein. Von dort aus ging es für die meist jungen Leute, aber auch Familien mit Kindern in Bundeswehrbussen weiter auf den Truppenübungsplatz Ehra-Lessien. Wohlfahrtsverbände stellten die Versorgung der Flüchtlinge sicher. In Ehra wurde eigens eine Kleiderkammer eingerichtet. Das DRK bemühte sich darum, ein Spielzimmer für die Kinder einzurichten. Und die Einwohner unterstützen die Hilfsaktionen. „Viele haben schon Bekleidung, Spielsachen und auch Geld gespendet“, freute sich der damalige DRK-Geschäftsführer Friedrich Müller.

Und alle jubelten gemeinsam, als im Fernsehen die Bilder des Mauerfalls übertragen wurden.

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