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Gifhorn Stadt Grandioses Puppenspiel mit bissigem Humor
Gifhorn Gifhorn Stadt Grandioses Puppenspiel mit bissigem Humor
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00:16 15.03.2017
Auftritt im Rittersaal: Andrea Bongers und Pianist Jannis Kaffka begeisterten ihr Publikum. Quelle: Cagla Canidar
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Gifhorn

Eine Mutter, deren Kind erwachsen und ausgezogen ist, steht nicht selten vor einer ganzen Reihe Überlegungen. „Ich habe einen großartigen Job getan!“ erklärte die noch nicht trennungsbereite, bekennende Helikoptermutter und zweifach geschiedene Ehefrau.

Und nun? Die Bude ist leer, jetzt fängt das Leben erst an, aber womit? Es gibt so viele eigene Wünsche zu erfüllen, ein barrierefreies Badezimmer zum Beispiel. Und doch fehlt etwas – ein Hund muss her, denn „das letzte Kind trägt Fell“. Aber Bongers verliert sich nicht in melancholischen Grübeleien, sondern lässt ihre Puppen auf grandiose Weise über Wahrheiten von Eltern, Kinder, Erziehung, Lehrer oder Familienverhältnisse schwadronieren.

Da ist Opa Heinz, dessen Laube zum Glück in einem Funkloch steht und den antiseptischen Stadtenkel, der nicht mehr aufwächst, sondern großgezogen wird, zum Reden zwingt. Das Schaf rät bei jedweden Problemen zum Schuhkauf, der gescheiterte Lehrer favorisiert das „Möh!“ der Deichschafe als ultimative Entspannungstherapie. Und die Sexualtherapeutin Schlange Sissy wundert sich nicht über nachlassendes Jagdfieber, „wenn man dreißig Jahre lang die gleiche Beute neben sich liegen hat“.

Neben ihrem grandiosen Puppenspiel beweist Bongers aber auch zusammen mit Kollege Jannis Kaffka am Piano, dass sie gut singen kann. Mit „Doris und Peter haben sich getrennt“ beleuchten sie gemeinsam, welchen Teil des befreundeten Paares sie zur Party einladen wollen. Humorvoll, mit drastischen Spitzen, ein wenig bissig und doch klug unterhielt Bongers ihr begeistert applaudierendes Publikum aufs Feinste.

sdo

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