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Gifhorn Stadt Gorodki: Ein Stab wirft ein Städtchen um
Gifhorn Gifhorn Stadt Gorodki: Ein Stab wirft ein Städtchen um
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18:00 26.06.2014
Samuel Kraft (kl. Foto, nach dem Sieg bei einem Turnier in Dinklage) stellt bei Sport am Tankumsee die Sportart Gorodki vor: Mit einem Wurfstock müssen Figuren umgeworfen werden.
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Samuel Kraft, Botschafter des alten russischen Spiels, lädt zum Mitmachen ein.

Voriges Jahr war der 66-Jährige zum ersten Mal bei SaT dabei - und überrascht: „Mit so viel Interesse von den Kindern hatte ich nicht gerechnet.“ Deshalb will er dieses Mal nicht nur einen leichteren Stock, sondern auch ein paar Preise mitbringen: „Wer die Figur mit einem Wurf abräumt, bekommt etwas.“

Natürlich dürfen auch Erwachsene spielen. Wer sich genauer informieren möchte, für den hat Kraft das von ihm verfasste Handbuch und ein Plakat mit allen Gorodki-Figuren zur Ansicht dabei.

Eine Bahn gibt es am Tankumsee bereits. Kraft fände es toll, wenn weitere entstünden. „Dann wären richtige Turniere möglich.“ Gerne auch mit Turnierspielern aus ganz Deutschland.

Kraft beschreibt Gorodki als Ganz-Jahres-Sportart für alle Altersgruppen. „Kinder und Senioren dürfen näher an die Figuren heran treten und bekommen einen leichteren Stock - sogar Kinder im Rollstuhl haben bei mir in Dinklage auf der Anlage schon mit viel Jubel Gorodki gespielt.“

Die Spielidee: Aus den fünf Holzklötzchen von je 20 Zentimeter Länge und 4,5 Zentimeter Durchmesser werden nach Regeln vorgegebene Figuren zu so genannten Gorodki (heißt auf russisch „Städtchen“) gelegt und aus vorgegebener Entfernung - fünf bis 6,5 Meter für Kinder und Senioren, 13 Meter für Erwachsene - mit den Wurfstöcken umgeworfen.

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