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Glasfaser-Technologie gegen die „weißen Flecke“

Gifhorn Glasfaser-Technologie gegen die „weißen Flecke“

Gifhorn. Ohne schnelles Internet läuft nichts mehr: Mit einer Investition von 46,4 Millionen Euro ist es möglich, mehr als 10.000 Gebäude in bisher schlecht versorgten „weißen Flecken“ via Glasfaser anzubinden. Der Kreistag fasste gestern einen Grundsatzbeschluss für das Mammut-Projekt.

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Schnelles Internet für „weiße Flecke“: Der Kreistag gab am Dienstag grünes Licht für einen Grundsatzbeschluss, der Glasfaser-Technologie für 46,4 Millionen Euro möglich machen soll.

Quelle: Foto: Archiv

Gifhorn. Erste Planungskosten von 250.000 Euro sind im Verwaltungsentwurf 2017 zu berücksichtigen.

„Wir stehen vor dem Scheideweg, was technische Zukunft und Wettbewerbsfähigkeit angeht“, hatte Landrat Dr. Andreas Ebel der Politik Glasfaseranschlüsse bis ans Haus empfohlen. Die „Fibre To The Buildung“-Variante (FTTB) sei langfristig die nachhaltigste und zukunftsträchtigste Lösung, erklärte Dr. Hans-Dieter Schöne von der Firma BIB Tech, der dem Kreistag ein technisches Grundkonzept präsentiert.

Per Glasfaser seien Geschwindigkeiten bis zu 1000 Megabit pro Sekunde möglich. 883 Kilometer Kabeltrassen müssten zuvor in Mikro-Rohren verlegt werden, um die FTTB-Technologie zum Nutzer zu bringen. Ein so genanntes Stütznetz durch das Kreisgebiet müsse auf den Weg gebracht werden. „Es soll Ausfälle vermeiden und die Anbindung an Nachbarkreise möglich machen.“

Der Kreis hofft auf finanzielle Unterstützung: Maximal 15 Millionen Euro Fördergelder vom Bund und bis zu fünf Millionen Euro Fördergelder vom Land sind möglich. Anträge müssen bis zum 28. Oktober gestellt werden.

„Das ist eine der wichtigsten Entscheidungen in dieser Wahlperiode“, befand CDU-Fraktionschef Helmut Kuhlmann, bevor der Kreistag - bei einer Enthaltung - grünes Licht gab.

ust

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