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Gifhorn Stadt Giftige Altlast: Noch kein Ende in Sicht
Gifhorn Gifhorn Stadt Giftige Altlast: Noch kein Ende in Sicht
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00:18 14.01.2019
Ein hartnäckiger Fall: Wie es mit der Merkelschen Grube weitergeht, muss ein Gutachten klären. Quelle: Torben Niehs
Gifhorn

Das Gutachten, in dem die Resultate der bisherigen Sanierung sowie etwaige notwendige weitere Sanierungsschritte und die Nachsorge mit Monitoring der Ergebnisse untersucht und dargelegt werden sollen, liege noch nicht vor, teilte am Donnerstag auf AZ-Anfrage Klaudia Kukielka von der Kreisverwaltung mit. „Als nächsten Schritt erwarten wir die Auswertung der noch laufenden Methangasmessungen bis Ende Februar“, so die Kreis-Mitarbeiterin.

Weitere Untersuchungen sind nötig

Zudem seien im Februar weitere Untersuchungen außerhalb des so genannten Grundwassertopfes vorgesehen. Darauf aufbauend werde das Gutachten dann den Sanierungsabschluss und die dazu erforderlichen weiteren Maßnahmen beschreiben. „Zurzeit gehen wir davon aus, dass im Sommer 2019 Klarheit besteht“, so Kukielka. Zur Erstellung des Gutachtens sind umfangreiche Analysen des Grundwassers vorgenommen worden. Außerdem hat es Bohrungen zur Untersuchung des Bodens und der Bodenluft gegeben.

Die Geschichte eines Giftmüll-Skandals

Die Merkelsche Grube gilt als der bisher größte Umweltskandal im Kreis Gifhorn. Die Sanierung der Deponie auf dem Areal des früheren Mörtelwerks Merkel am nördlichen Ortsausgang von Kästorf – eingelagerte Giftstoffe kontaminierten das Erdreich – hat den Kreis bisher einen zweistelligen Millionenbetrag gekostet.

Auch nach 28 Jahren scheint die Gefahr noch immer nicht gebannt: Ende 2017 wurde auf dem Areal der Austritt von Methangas festgestellt.

Das Gutachten soll auch Erkenntnisse darüber liefen, wo genau und in welcher Konzentration das Gas austritt. „Auch in einigen Wochenendhäusern wird die Gaskonzentration untersucht“, bestätigte Kreisrat Mirco Schmidt bereits im Oktober 2018.

Von Uwe Stadtlich

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