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Gifhorn Stadt Gifhorns Partnerstadt Korssun blickt auf ein spannendes Jahr zurück
Gifhorn Gifhorn Stadt Gifhorns Partnerstadt Korssun blickt auf ein spannendes Jahr zurück
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09:00 06.01.2018
Kontaktpflege: Vertreter aus der Stadt Gifhorn waren im November Gast in der ukrainischen Partnerstadt Korssun.  Quelle: privat
Korssun

Medizinische Reform, Renten- und Polizeireformen — alle diese Reformen hatten großen Einfluss auf das Leben der Region. Aber am wichtigsten war sicher die territoriale Reform. Im Rahmen ihrer Realisierung im Landkreis Korssun wurden drei selbstständige Gemeinden gebildet. 24 Dörfer, die früher zum Landkreis Korssun gehörten, sind jetzt selbst für ihre Entwicklung verantwortlich. Und die Stadt Korssun blieb allein. Aber sie hat gute Chancen, den Status einer Stadt mit regionaler Unterordnung zu bekommen. Das kann Korssun neue Horizonte für die Entwicklung öffnen. Jetzt wartet die Stadt auf die entsprechende Entscheidung des Obersten Rates der Ukraine.

Stadtverschönerung

Das Jahr 2017 bleibt vielen Korssunern in Erinnerung als das Jahr, in dem ganz viele Straßen- und Fußweg-Verbesserungen gemacht wurden. Der zentrale Platz bekam ein neues Gesicht; die Kinder haben einen neuen Spielplatz im Park bekommen.

Bildung: 2017 ist Korssun auf dem Bildungssektor um Besonderheiten reicher geworden. Die Erste davon ist das rekonstruierte Gewächshaus des Kinderpalastes mit exotischen Pflanzen. Ende des Jahres erschien außerdem im Gymnasium eine Lego-Klasse mit der Robotertechnik und in der Schule Nummer 1 gibt es jetzt einen Raum für Schachunterricht.

Ehrung

Das wichtigste Ereignis des Jahres 2017 wurde die Eröffnung des Denkmals für die „Himmel-Helden“, die Kämpfer aus Korssun in der Ostukraine. Auf dem zentralen Platz wurde das Zeichen des Magdeburger Rechtes, welches Korssun 1585 bekam, installiert. Es wurde außerdem eine Gedenktafel für den Arzt der Armee der Ukrainischen Volksrepublik, Dmytro Oltarzewskzj, und den Korssuner Patrioten, den berühmten Tierarzt Mykola Mozyk, errichtet

Partnerschaft

Die Partnerschaftsbeziehungen mit Gifhorn und der polnischen Stadt Chojnice haben ein neues Niveau erreicht. Zusammen mit Gifhorn wurde das gemeinsame Projekt „Sauberes Wasser für Korssun“ realisiert, dessen Ziel es ist, Korssun mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Partnerschaft zwischen Korssun und Chojnice wurde die Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr der beiden Städten aufgebaut. und zum ersten Mal in der Geschichte der Partnerschaft zwischen Korssun und Gifhorn besuchten die Redaktion der Zeitung „Nadrossja“ zwei Delegationen aus Gifhorn: Der Freundkreis Korssun-Schewtschenkiwski-Gifhorn“ unter der Leitung von Adolf Langlotz und eine offizielle Delegation der Stadt unter der Leitung von Bürgermeister Matthias Nerlich.

Von Valentina Dovhopola

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