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Gifhorn Stadt Gifhorns Datenskandal zieht Kreise: „Genau ermitteln, wo Fehler liegt“
Gifhorn Gifhorn Stadt Gifhorns Datenskandal zieht Kreise: „Genau ermitteln, wo Fehler liegt“
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00:57 29.06.2010
Datenskandal: Viele Institutionen wollen den Fall prüfen.
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„Wir hatten am Freitag viel Datenmüll zu vernichten“, berichtet der Arzt im AZ-Gespräch. Seine Mitarbeiterinnen hätten in der Annahmestelle in Wesendorf gefragt, ob dort Akten entsorgt werden könnten. Da habe es geheißen: kein Problem, der Restmüllcontainer werde verschlossen und der Inhalt verbrannt. Darauf habe er sich verlassen. „Wie käme ich sonst dazu, es in den Restmüllcontainer zu geben?“
„Wir werden nachforschen, wie es dazu kommen konnte.“ Volker Siedentopf, Geschäftsführer der Ärztekammer Braunschweig, hat von der AZ von dem Fall erfahren. „Es ist genau zu ermitteln, wo der Fehler liegt.“
Arztpraxen seien umfassend informiert, wie sensible Daten zu vernichten sind, sagt Ulrich Brunke von der Kassenärztlichen Vereinigung. „Insoweit muss im Rahmen einer zügigen Aufarbeitung dieses Skandals geklärt werden, an welcher Stelle das System der Datenaufbewahrung und -vernichtung versagt hat.“ Vorschnelle Vorverurteilungen sollten unterbleiben.
Siedentopf glaubt, dass sich der Landesdatenschutzbeauftragte einschalten wird. Polizeisprecher Thomas Reuter rechnet auch mit zivilrechtlichen Konsequenzen. Es sei zu prüfen, ob Beteiligten strafrechtlich etwas anzulasten sei. Beamte durchsuchten derweil den Restmüllcontainer nach weiteren sensiblen Daten. Remondis war gestern für eine offizielle Stellungnahme nicht zu erreichen.

rtm

Die Mail kam per Handy mitten aus dem Stau: Die Osloßerin Vanessa Usemann berichtete der AZ genervt, dass sie seit dem Bau der Klanze-Ampel im Berufsverkehr jeden Nachmittag 40 Minuten auf der B 188 in Richtung Westen steht, der Weg vom Arbeitsplatz in Wolfsburg nach Hause statt 20 Minuten nun 60 Minuten dauere.

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