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Gifhorn Stadt Gifhornerin setzt sich für Straßenhunde in Istanbul ein
Gifhorn Gifhorn Stadt Gifhornerin setzt sich für Straßenhunde in Istanbul ein
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13:31 11.03.2018
Hilfe für Straßenhunde in Istanbul: Cagla Canidar von Stark für Tiere macht sich vor Ort ein Bild von dem zu fördernden Projekt. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn/Istanbul

Eine Woche lang war Cagla Canidar aus Gifhorn in Istanbul. Statt Hagia Sophia und Galatabrücke zu besichtigen, war sie mit Tierschützer Tugay Abukan aus Istanbul unterwegs. „Ich konnte mich von dem Elend selbst überzeugen“, sagt die 30-Jährige, die seit vorigem Jahr zum Stark-für-Tiere-Team gehört und in Rumänien bei einem Kastrationsprojekt für streunende Hunde mitgewirkt hat. Ihr ist beim neuesten Einsatz klar geworden: Hunde in deutschen Tierheimen leben im Vergleich zu ihren Artgenossen in einem wahren Paradies.

Hilfe für Straßenhunde in Istanbul: Der Gifhorner Verein Stark für Tiere will den Istanbuler Tierschützer Tugay Abukan unterstützen.

„Wir haben drei kranke Tiere von der Straße geholt und zu Tierärzten gebracht“, berichtet Canidar. Abukan mache das täglich neben seinem Job als Ladenbesitzer. Der 39-Jährige kümmere sich um kranke oder angefahrene Hunde. Und diese gebe es zuhauf, denn die Hunde lebten an stark befahrenen Straßen nahe neuer Großbaustellen.

Kümmert sich um mehrere Hundert Straßenhunde: Tierschützer Tugay Abukan aus Istanbul gibt den Tieren Futter und bringt sie zu Tierärzten. Quelle: Cagla Canidar

Darüber hinaus kümmere sich der Istanbuler, der Waldengel genannt wird, um die Fütterung der Hunde. „Seine Futterkosten liegen täglich bei etwa 110 Euro.“ Denn Straßentiere seien in Istanbul seit jeher ein Problem, die Zahl der Hunde schätzt sie auf mehrere Hundert.

Für ihren Gast-Einsatz hat Canidar 1000 Euro an gesammelten Spenden mitgebracht. Es soll der Anfang der Unterstützung sein. Ihr Besuch diente dazu, sich für das Projekt selbst ein Bild zu machen. Ziel sei es, Abukan auch dabei zu helfen, ein eigenes so genanntes Shelter einzurichten. Das wäre ein Grundstück, auf dem der Tierschützer Hunde vorüber gehend betreuen kann. Es wäre im weitesten Sinne mit einem Tierheim in Deutschland vergleichbar. Die Tierheime in der Türkei seien das dagegen nicht, sagt die Deutsche mit türkischen Wurzeln. „Öffentliche Shelter dort sind häufig einfach nur Tötungsstationen.“

Wer Stark für Tiere bei diesem Projekt unterstützen oder mehr Informationen dazu haben will, kann per E-Mail Kontakt zu Canidar aufnehmen: cagla@stark-fuer-tiere.de.

Von Dirk Reitmeister

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