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Gifhorner schreibt Buch über Jakobswegs-Reise

Alex Bolte (44) pilgert 420 Kilometer Gifhorner schreibt Buch über Jakobswegs-Reise

Raus aus dem Hamsterrad, einfach mal den Kopf frei bekommen und abschalten - Alex Bolte (44) aus Gifhorn hat es gemacht. Drei Wochen lang ist der gebürtige Detmolder den Jakobsweg gegangen. Seine persönlichen Eindrücke und Erlebnisse von der Tour hat der Unternehmer jetzt in einem Buch niedergeschrieben. „Ultreya“ hat er sein 162-seitiges Erstlingswerk genannt. Diese alte spanische Grußwort haben sich schon früher Pilger mutmachend zugerufen.

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420 Kilometer per pedes: Der 44-jährige Alex Bolte hat ein Buch über seine Pilgerreise auf dem Jakobsweg geschrieben.

Gifhorn. „Beruf, Familie und Gesundheit - das Leben hat es bisher gut mit mir gemeint und darum habe ich mich auch aus Dankbarkeit auf den Weg gemacht“, nennt der Vater von zwei Kindern den Grund dafür, dass er Sommer 2016 seine Wanderschuhe geschnürt und den Rucksack gepackt hat. Am 4. August ging‘s dann tatsächlich los - auch ein wenig inspiriert von Hape Kerkeling, der in seinem Buch „Ich bin dann mal weg“ bereits vor zehn Jahren den Jakobsweg beschrieben hat. „Es war schon immer ein Traum von mir und meine Frau hat mich darin bestärkt, ihn zu verwirklichen“, sagt der zweifache Familienvater, der sich 2007 in Gifhorn als Dellentechniker selbstständig gemacht hat.

420 Kilometer zu Fuss, über die Pyrenäen und durch Nordspanien bis Santiago de Compostela: In seinem Buch nimmt der 44-Jährige seine Leser mit auf seine Reise und beschreibt seine vielfältigen Erlebnisse „mal tiefsinnig und auch mal augenzwinkernd“.

„Es war laut im Kopf - ich habe fast zwei Wochen gebraucht, um runter zu fahren und tatsächlich zu mir zu finden“, weiß der Gifhorner. Den ganzen Jakobsweg von knapp 800 Kilometern zu laufen, sei jedoch aus zeitlichen Gründen nicht drin gewesen. „Deswegen habe ich die Strecke in drei Teile filetiert, um die wichtigsten umd symbolträchtigsten Stationen in meinen Weg einzuflechten“, Im Mai will der Gifhorner erneut durchstarten, um dann den kompletten Jakobsweg zu gehen.

Mehr als 400 Fotos hat Polte auf seiner persönlichen Pilgertour geschossen. 75 davon sind in seinem Buch zu finden (Kontaktaufnahme unter alex.bolte@me.com).

ust

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