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Gifhorn Stadt Gifhorner rast mit 155 km/h durch Wolfsburg
Gifhorn Gifhorn Stadt Gifhorner rast mit 155 km/h durch Wolfsburg
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12:37 06.07.2016
Quelle: Symbolbild/Archiv
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Einer Zivilstreifenbesatzung der Polizei war der junge Raser aufgefallen, als er gegen 01.50 Uhr aus Richtung Berliner Brücke kommend bei erlaubten 50 km/h über den Berliner Ring in Richtung Braunschweiger Straße fuhr.

Die Beamten setzten sich hinter den 19-Jährigen und verfolgten ihn mit gleichbleibendem Abstand. Dabei stellten sie die wesentlich überhöhte Geschwindigkeit fest. Der Wagen konnte durch die Polizei gestoppt und der Fahrer kontrolliert werden.

Mit ihm im Fahrzeug saßen noch drei Jugendliche aus Wolfsburg im Alter von 16, 17 und 18 Jahren, denen der junge Mann anscheinend imponieren wollte. Mit dieser Art von Imponiergehabe dürfte es in der nächsten Zeit erst einmal vorbei sein, denn auf den jungen Raser warten nun eine Geldbuße von 680 Euro und 3 Monate  Fahrverbot.

Hoher Toleranzwert

Weil die Polizei nur anhand eines Tachovergleichs auf längerer Strecke die Geschwindigkeit ermitteln konnte, gilt in diesem Fall ein Toleranzwert von 20%. Auf diese Weise werden 31 km/h von der ursprünglich festgestellten Geschwindigkeit abgezogen. Am Ende wird man so dem Fahrer eine Überschreitung von 74 km/h innerorts zur Last legen können.

Traurige Erinnerung an den 16.9.2009

Überhöhte Geschwindigkeit ist immer noch mit eine der häufigsten Unfallursachen. Bei einer solchen Geschwindigkeit reicht ein kleiner Fahrfehler aus und es kann zu einem Verkehrsunfall mit fatalen Folgen kommen.

Am 16. September 2009 war ein mit fünf jungen Männern besetzter VW Golf auf der Röntgenstraße in eine Katastrophe gerast. Aufgrund deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Verbindung mit einem Fahrfehler war das Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen, gegen einen Baum gekracht und anschließend in zwei Teile gerissen worden.

Vier junge Männer im Alter zwischen 18 und 20 Jahren kamen bei dem Unfall ums Leben, ein fünfter verlor ein Bein.

ots

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