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Gifhorn Stadt Gifhorner mögen klassische Namen
Gifhorn Gifhorn Stadt Gifhorner mögen klassische Namen
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00:15 13.10.2015
Wie soll’s denn heißen?: Bisher musste das Gifhorner Standesamt noch keine Namen ablehnen.
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Rufen in anderen Städten Kindergärtnerinnen, Lehrer und Eltern nach Kindern namens Pumuckl, Winnetou oder Whiskey, so geht dieser Trend an Kleinstädten wie Gifhorn vorbei. Noch nie sei ein Vorname so ausgefallen gewesen, dass das Standesamt einen Eintrag in die Geburtsurkunde abgelehnt habe, sagt die zuständige Mitarbeiterin Melanie Ritterbusch.

Großen Diskussionsbedarf mit frischgebackenen Eltern gebe es ohnehin sehr selten. „Wir haben pro Jahr etwa 1000 Babys in Gifhorn, noch nie wurde ein Name abgelehnt.“ Was schon einmal vorkomme: Ist der Wunschvorname nicht eindeutig weiblich oder männlich - etwa bei Kim - dann müssen die Eltern einen zweiten Namen wählen, der das Geschlecht des Kindes eindeutig anzeigt. Aber auch hier können sich Vorschriften auch schon einmal ändern. Musste früher Luca einen Zweitnamen erhalten, so gilt dieser Name inzwischen als eindeutig männlich.

Einmal die Wahl getroffen, scheinen Gifhorner Eltern übrigens entschlossen zu sein. „Dass Eltern wenige Wochen nach der Geburt noch einmal den Namen ändern möchten, das hatten wir noch nie“, so Melanie Ritterbusch.

Erwachsene, die mit ihrem Namen unzufrieden sind und eine Änderung wünschen, tauchen selten im Rathaus auf. Da gehe es eher um Kleinigkeiten wie Bindestriche oder aber kleine Anpassungen an Schreibweisen. Gifhorner Eltern mögen es eher klassisch, traditionelle Namen wie Emil und Co. sind gefragt. Dass in ein paar Jahren ein erwachsener Gifhorner Pumuckl oder Whiskey auf dem Standesamt seinen Namen ändern möchten, das wird’s so schnell nicht geben.

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