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Gifhorner meiden Türkei-Urlaub

Nach Anschlägen und Putschversuch Gifhorner meiden Türkei-Urlaub

Der Putschversuch in der Türkei hat Urlauber aus dem Kreis Gifhorn verunsichert - und in die Reisebüros getrieben. Die verzeichnen seit Samstagmorgen jede Menge besorgter Nachfragen und auch Umbuchungen oder Stornierungen. Wer diese Woche in die Reisebüros geht, sollte Zeit mitbringen.

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Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn. „Sie erkundigen sich nach den Flugzeiten. Es wird gefragt, ob die Flüge sicher sind, die gebucht sind.“ Klaus Reinecke kann den Kunden die Skepsis nicht verdenken. So wie er verzeichnet auch Barbara Nesemann jede Menge Nachfragebedarf bei den Kunden, aber noch keine Stornierung oder Umbuchung wegen des Putschversuchs. „An der türkischen Riviera haben die Urlauber nichts davon mitbekommen - nur über die Medien.“

In ihren drei Reisebüros in Gifhorn, Meine und Müden sieht Heike Wittneben dagegen konsequentere Reaktionen der Kunden. „Seit Samstag, 8.30 Uhr, gibt es Umbuchungen und Stornierungen.“ Und: „Die Herbstferien-Buchungen werden sicher in Frage gestellt.“ Die Sorge der Kunden seien nicht Bomben, sondern „dass man nicht mehr aus dem Land kommt“, sagt Wittneben mit Blick auf den während der heiklen Situation gesperrten Atatürk-Flughafen in Istanbul.

Grundsätzlich sei das Türkei-Geschäft dieses Jahr wegen der Anschläge schwierig, so die Reiseexperten. Es gebe nur noch halb so viele Buchungen. „Stattdessen boomt es mächtig in Spanien“, sagt Reinecke. Die Folge: Die Preise seien dort nach oben gegangen und kein Vergleich mehr mit der günstigen Türkei. „Es ist schwierig, etwas mit diesem Preis-Leistungs-Verhältnis zu bekommen“, sagt Wittneben. Nesemann: „Für Familien mit Kindern ist das ein Unterschied.“ Doch es gebe neue Alternativen: „Bulgarien ist der Renner.“

rtm

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