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Gifhorner legt vor Gericht Teilgeständnis ab

Tankstellenüberfall-Serie Gifhorner legt vor Gericht Teilgeständnis ab

Lüneburg/Gifhorn. Im Prozess um eine Serie von 14 Raubüberfällen auf Tankstellen könnte ein Deal zustandekommen. In einer Erklärung seines Anwalts legte der Angeklagte, ein 39-jähriger Gifhorner, am Dienstag daraufhin zu Prozessbeginn vor dem Landgericht Lüneburg ein Teilgeständnis ab.

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Am Ende klickten die Handschellen: Ein Gifhorner soll 14 Tankstellen überfallen haben – gestern legte er zum Prozessauftakt ein Teilgeständnis ab.

Quelle: Archiv

Darin räumte er insgesamt drei Überfälle in Soltau und Celle ein. Alle drei Taten ereigneten sich am 23. Februar, noch am Abend wurde der 39-Jährige in Gifhorn von Beamten des Mobilen Einsatzkommandos festgenommen.

Die Polizei sprach damals von einer der aufwendigsten Fahndungsaktionen der vergangenen Jahre. Die am Dienstag getroffene Übereinkunft sieht eine Haftstrafe zwischen sechseinhalb und achteinhalb Jahren vor. Voraussetzung ist ein glaubhaftes und überprüfbares Geständnis. Von den zunächst angeklagten 14 Taten könnte das Verfahren in vier Fällen eingestellt werden. Darunter befinden sich auch die Überfälle, an denen zwei Täter beteiligt gewesen sein sollen.

So würde die Frage eines möglichen Komplizen ausgeklammert bleiben. Laut Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte seit dem 20. November vergangenen Jahres bis zu seiner Festnahme Tankstellen vor allem in Lüneburg, aber auch in Celle, Uelzen, Soltau, Winsen (Luhe) und Helmstedt überfallen haben. Dabei wurden mehr als 9000 Euro und Zigaretten im Wert von 1300 Euro erbeutet.

Mit einer Pistole waren die Angestellten von einem Vermummten bedroht worden. Die Waffe will der 39-Jährige nach der letzten Tat weggeworfen haben, wie sein Verteidiger erklärte. In dem Fall war für Hinweise eine Belohnung von 5000 Euro ausgesetzt worden. Die Polizei hatte eine eigene Ermittlungsgruppe „Tankstellen“ eingerichtet. Dem Angeklagten werden schwere räuberische Erpressung und schwerer Raub vorgeworfen.

Bis zum 17. Oktober hat das Gericht zunächst insgesamt sieben Verhandlungstermine angesetzt.

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