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Gifhorn Stadt Gifhorner hält 400 Tiere qualvoll in kleinem Schuppen
Gifhorn Gifhorn Stadt Gifhorner hält 400 Tiere qualvoll in kleinem Schuppen
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17:06 29.07.2018
Schlimme Zustände: Ein 54 Jahre alter Gifhorner hortete rund 400 Tiere in mehreren Käfigen in einem kleinen Schuppen. Quelle: Tierschutzverein Gifhorn
Gifhorn

Ein besonders schrecklicher Fall von Tierhortung – dem so genannten Animal Hoarding – beschäftigt seit Samstagnachmittag die Gifhorner Polizei und den Tierschutzverein. „Im Rahmen eines Einsatzes in Gifhorn, bei dem eine Schlange eingefangen werden sollte, entdeckten die Beamten 400 Tiere, die in einem viel zu kleinen Stall untergebracht waren“, berichtet Gabriele Asseburg-Schwalki, Chefin des Tierschutzvereins.

„Zahlreiche Käfige waren in dem nur 20 Quadratmeter großen Stall aufgestellt“, ist die Tierschützerin fassungslos. Zusammen mit dem Veterinäramt und mehreren Tierschutzorganisationen seien über 60 Meerschweinchen, rund 40 Kaninchen, 24 Ratten, zehn Wachteln, etwa 80 Mäuse, 25 Schlagen, vier Hunde, zwei Papageien sowie zahlreiche weitere Vögel – darunter auch Sittiche und Finken – befreit und gesichert worden, erklärt Asseburg-Schwalki.

„Jetzt geht es erst einmal darum, sich einen Überblick über den Gesundheitszustand der Tiere zu verschaffen“, so die Vorsitzende des Tierschutzvereins. 25 Kaninchen seien vom Verein in der „Kleintiervilla“ aufgenommen worden. „Ein Kaninchen ist leider bei der Tierärztin verstorben“, ist Asseburg-Schwalki traurig. Vermutlich seien die Tiere gezüchtet worden, um sie weiterzuverkaufen. „Der Besitzer der Tiere ist uns schon seit längerem bekannt.“ Der Tierschutzverein sei schon öfter in einzelne Fälle involviert gewesen und habe auf Missstände hingewiesen. „Leider ohne Erfolg“, ist die Vereinsvorsitzende enttäuscht darüber, dass nicht schon viel früher eingegriffen worden ist.

Die Zustände vor Ort beschreibt die Polizei als „katastrophal“. Gegen den 54-jährigen Gifhorner wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Von Uwe Stadtlich

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