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Gifhorn Stadt Gifhorner einen Tag lang mit Spektiv auf Vogeljagd
Gifhorn Gifhorn Stadt Gifhorner einen Tag lang mit Spektiv auf Vogeljagd
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00:26 05.05.2018
Amsel und Co. unter Beobachtung: Drei Gifhorner Vogelkundler machen beim Birdrace-Wettbewerb mit. Quelle: Archiv
Gifhorn

Um 5 Uhr ist für Florian Preusse, Mark Deneke und Thomas Plack am kommenden Samstag die Nacht vorbei. Für Vogelkundler nichts Besonderes, denn: „Frühmorgens sind die Gesangsaktivitäten am höchsten“, sagt Preusse. Doch diesmal geht es um etwas.

Bundesweit messen sich Vogelkundler im Beobachten. „Es gibt verrückte Teams, die um Mitternacht anfangen“, weiß Preusse, der zum ersten Mal selbst dabei ist. „Wir gehen es aber entspannter an.“

Die Rallye mit Fernglas und Spektiv beginnt im Leiferder Viehmoor. „Wir suchen auch auf dem Gelände des Sibylla-Merian-Gymnasiums“, sagt Preusse. Dort werden seine Schüler der Naturgucker AG dazu stoßen. „Und wir ziehen weiter durch den Landkreis bis zum Ilkerbruch und zu den Meiner Teichen.“ Abends klingt der Tag mit einem Grillen aus.

„Es ist eine Spaßveranstaltung“, sagt Preusse. Und das Ziel des Birdrace? Der Deutsche Dachverband für Avifaunistik DDA will sehen, welche Vogelarten in Deutschland leben, so Deneke. Sponsoren geben pro beobachteter Vogelart einen bestimmten Geldbetrag, der am Ende dem DDA zugute kommen soll.

Amsel, Nachtigall und Meise: „Wir freuen uns auch über häufige Arten“, sagt Preusse. Es darf auch mal ein Spatz oder der Vogel des Jahres, ein Star, sein. „Seeadler und Fischadler wären kleine Highlights.“ Auch ein Ortolan, eine Singvogel-Art, wäre für Preusse eine willkommene Beobachtung.

Und wie viel Vogelarten können die Ornithologen im Raum Gifhorn beobachten? „An 100 rankommen werden wir schon“, ist Preusse optimistisch. „Ob wir diesen Wert überschreiten, müssen wir schauen.“ Da sei der Küstenstreifen schon deutlich im Vorteil. Dort sei es ohne weiteres möglich, innerhalb von 24 Stunden mehr als 100 Vogelarten zu begegnen.

Von Dirk Reitmeister

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