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Gifhorner demonstrierten für Frieden

Kundgebung in der Fußgängerzone Gifhorner demonstrierten für Frieden

Tausende protestierten am Osterwochenende in ganz Deutschland gegen Krieg, Aufrüstung, Terror und Verfolgung. Mit der Aktion „Friedensbotschaften“ machte sich am Karsamstag auch das Gifhorner Bündnis Bunt statt Braun für gewaltfreie Konfliktlösungen und die Einhaltung der Menschenrechte stark.

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Gifhorner demonstrierten am Samstag in der Fußgängerzone für Frieden.

Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn. „Wir wollen erreichen, dass auch in Gifhorn die Friedensbewegung weiter wächst“, erklärte Mitorganisator Jörg Prilop bei der Kundgebung in der Fußgängerzone. Es gebe viele Anlässe, um wieder aktiv zu werden, verwies Prilop auf eine Steigerung des Rüstungsetats in Deutschland um acht Prozent auf 37 Milliarden Euro. Gemeinsam engagierten sich Kirchen, Gewerkschaften, Parteien und zahlreiche Einzelpersonen im Bündnis für den Erhalt des Friedens und wendeten sich gegen Aufrüstung, Waffenexporte und Nationalismus.

„Die Welt gerät immer mehr aus den Fugen“, warnte DGB-Kreisvorsitzender Gunter Wachholz. Er sprach konkret den verheerenden Krieg in Syrien, die militärische Auseinandersetzung in der Ostukraine, die Terrorbarbarei der ISIS und die bedrohliche Militärkulisse in Nordkorea an. Der Kampf für den Frieden erfordere ein starke und solidarische Gemeinschaft. Das Bündnis setze aber auch ein Zeichen gegen Rechtspopulismus und gegen Fremdenfeindlichkeit.

„Die Bedrohungslage in der Welt war noch nie so extrem“, sagte Altfrid-Pastoralreferent Martin Wrasmann. Starke Demokratien und mutige Bürger seien notwendig, um gegenzusteuern. „Wir müssen wieder auf die Straße, um für eine positive gesellschaftliche Entwicklung einzustehen und den Frieden langfristig zu sichern“, appellierte Wrasmann.

Das nächste Bündnis-Treffen findet am Dienstag, 25. April, 19 Uhr, im Altfrid-Gemeindesaal, Pommernring, statt.

ust

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