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Gifhorner Tafel schlägt Alarm:„Die Lebensmittel werden knapp“

Gifhorn Gifhorner Tafel schlägt Alarm:„Die Lebensmittel werden knapp“

Gifhorn. Gifhorns Tafel stößt an ihre Kapazitätsgrenzen. Sie versorgt inzwischen regelmäßig 1948 Arme aus der Region. „Die Lebensmittel werden knapp“, sagt Tafel-Chefin Edeltraud Sack. Immer mehr Asylbewerber würden das Tafelangebot nutzen. „Dabei gibt es unüberwindbare Sprachprobleme“, hat Sack bisher vergeblich um Unterstützung beim Kreis gebeten.

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Alarmierende Entwicklung: Immer mehr Bedürftige im Kreis Gifhorn sind auf die Hilfe der Tafel in Gamsen angewiesen. „Lebensmittel werden knapp“, sagt Tafel-Chefin Edeltraud Sack.

Quelle: Photowerk (cc)

Mehr als 40 ehrenamtliche Tafelmitarbeiter kümmern sich an drei Ausgabetagen um inzwischen mehr als 880 Familien aus dem gesamten Landkreis. „Darunter 603 Kinder und fast 400 Renter - diese Zahlen steigen stetig“, spricht Sack von einer Situation, „die sich von Woche zu Woche verschärft“.

Seit der Landkreis die Wohnanlage Clausmoorhof für die Unterbringung von Asylbewerbern nutze, würden sich mittwochs Flüchtlinge unterschiedlicher Nationalität in die lange Schlange der Hilfesuchenden einreihen. „50 Asylbewerber sind es aktuell und von Woche zu Woche werden es mehr“, berichtet die 64-Jährige.

Bereits vor 14 Tagen habe sie dem Landkreis die Situation geschildert und um Hilfe gebeten, denn die Flüchtlinge aus dem Clausmoorhof würden die deutsche Sprache nicht verstehen. „Ich habe auch die Ausländerbeauftrage angesprochen, denn wir benötigen dringend Dolmetscher - die Situation überfordert unsere Mitarbeiter“, erklärt Sack. „Bisher hat uns der Landkreis hängen lassen“, ist die Tafel-Chefin verärgert darüber, dass es keine Rückmeldung gegeben hat.

Ein weiteres Problem: Die Tafel müssen immer mehr Menschen helfen, die von ihrer Arbeit nicht mehr leben können. „Es sind Leute dabei, die in drei Schichten arbeiten - auch Altenpflegerinnen“, sieht Sack die Politik nun in der Verantwortung.

ust

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