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Gifhorn Stadt Gifhorner Tafel schlägt Alarm:„Die Lebensmittel werden knapp“
Gifhorn Gifhorn Stadt Gifhorner Tafel schlägt Alarm:„Die Lebensmittel werden knapp“
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23:00 25.10.2013
Alarmierende Entwicklung: Immer mehr Bedürftige im Kreis Gifhorn sind auf die Hilfe der Tafel in Gamsen angewiesen. „Lebensmittel werden knapp“, sagt Tafel-Chefin Edeltraud Sack. Quelle: Photowerk (cc)
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Mehr als 40 ehrenamtliche Tafelmitarbeiter kümmern sich an drei Ausgabetagen um inzwischen mehr als 880 Familien aus dem gesamten Landkreis. „Darunter 603 Kinder und fast 400 Renter - diese Zahlen steigen stetig“, spricht Sack von einer Situation, „die sich von Woche zu Woche verschärft“.

Seit der Landkreis die Wohnanlage Clausmoorhof für die Unterbringung von Asylbewerbern nutze, würden sich mittwochs Flüchtlinge unterschiedlicher Nationalität in die lange Schlange der Hilfesuchenden einreihen. „50 Asylbewerber sind es aktuell und von Woche zu Woche werden es mehr“, berichtet die 64-Jährige.

Bereits vor 14 Tagen habe sie dem Landkreis die Situation geschildert und um Hilfe gebeten, denn die Flüchtlinge aus dem Clausmoorhof würden die deutsche Sprache nicht verstehen. „Ich habe auch die Ausländerbeauftrage angesprochen, denn wir benötigen dringend Dolmetscher - die Situation überfordert unsere Mitarbeiter“, erklärt Sack. „Bisher hat uns der Landkreis hängen lassen“, ist die Tafel-Chefin verärgert darüber, dass es keine Rückmeldung gegeben hat.

Ein weiteres Problem: Die Tafel müssen immer mehr Menschen helfen, die von ihrer Arbeit nicht mehr leben können. „Es sind Leute dabei, die in drei Schichten arbeiten - auch Altenpflegerinnen“, sieht Sack die Politik nun in der Verantwortung.

ust

Sassenburg. Sassenburgs SPD-Fraktionschefin Angela Heider sieht die ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen in Gefahr. Grund dafür ist eine neue Regelung des Landessportbundes. Die sieht vor, die Arbeitsstunden der Vereinsmitglieder, die sie etwa bei Bauvorhaben leisteten, nicht mehr in der bisherigen Art und Weise finanziell anzurechnen.

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Allerbüttel. Kein Wunder, dass die Allerbütteler Angst bekommen: Nicht nur, dass ihr Dorf als Ausweichstrecke für die gesperrte L 292 missbraucht wird. Jetzt kamen nämlich auch noch Halteverbotsschilder hinzu, um Platz für Busse zu machen. Doch der Nebeneffekt ist fatal: Freie Bahn haben nun nämlich auch jene Autofahrer, die Stoßstange an Stoßstange mit mehr als 70 Sachen durch die Tempo-30-Zone brettern.

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Lessien. Als im Oktober 1813 französische Truppen die Völkerschlacht bei Leipzig gegen Russland, Preußen, Österreich und Schweden verloren, wurde das Ende der napoleonischen Herrschaft über Europa eingeläutet. Zeugnisse dieser Schlacht finden sich auch im Kreis Gifhorn. Zwei davon hat Heimatforscher Winfried Rolke bei sich zuhause in Lessien: eine Kanonenkugel und einen Säbel.

28.10.2013
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