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Gifhorn Stadt Eine Torte und viel Lob zum Geburtstag
Gifhorn Gifhorn Stadt Eine Torte und viel Lob zum Geburtstag
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18:00 03.11.2018
100 Jahre Gifhorner SPD: Ministerpräsident Stephan Weil wünschte als Festredner Begeisterung und positive Ausstrahlung. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

Im vollen Ratssaal hatte Ortsvereinsvorsitzender Albrecht Düsel betont, dass Gifhorns SPD ihren Beitrag zum Erhalt der Demokratie leisten wolle. „Wir hatten hier nie die alleinige Mehrheit, aber eine konstruktive Opposition ist auch wichtig.“ Und dass Wilhelm Thomas, von 1956 bis 1961 im Amt, bislang einziger SPD-Bürgermeister gewesen sei, „das wollen wir ändern“.

Viel Lob, ein paar bissige Spitzen und eine süße Riesen-Torte: Die Gifhorner SPD feierte ihren 100. Geburtstag mit Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, dem Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und dem Historiker Dr. Manfred Grieger. Der Ratssaal war gut gefüllt.

Der Historiker Dr. Manfred Grieger garnierte seinen Glückwunsch zum Schluss der Historie mit einer kleinen Spitze: Es seien zarte Tendenzen zu Verjüngung, Diversität, Sacharbeit und Profilschärfung zu erkennen. „Aus historischer Perspektive wäre der SPD hierbei viel Erfolg gewünscht worden, für den Moment muss wohl auch ein ,viel Glück’ reichen.“

Sozialdemokraten waren Kümmerer

Grieger erinnerte, dass die SPD für Freiheit, Demokratie und die Herstellung von Ruhe und Ordnung angetreten sei. Nach dem Zweiten Weltkrieg seien die Sozialdemokraten in Gifhorn Kümmerer gewesen für bezahlbare Wohnungen, Arbeits- und Bildungsmöglichkeiten für die vielen Geflüchteten und Vertriebenen.

Weil arbeitete in seinem sehr persönlichen Festvortrag heraus, was er an der SPD schätzt: Den Einsatz für Frieden, das Einstehen für Grundsätze, das Selbstverständnis als Volkspartei, die sich für die Gesellschaft insgesamt verantwortlich fühlt.

Unermüdliche Arbeit

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil dankte den Sozialdemokraten für unermüdliche Arbeit, „der ich das Direktmandat für den Bundestag zu verdanken habe“.

Und auch wenn er ein anderes Parteibuch in der Tasche hat, betonte Bürgermeister Matthias Nerlich: „Sie können stolz sein auf das, was Sie in unserer Stadt auf den Weg gebracht haben.“ Bei der Überlegung nach einem passenden Geschenk habe er die Idee einer Eintrittserklärung schnell verworfen. Stattdessen brachte er eine Riesen-Torte mit.

Von Christina Rudert

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