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Gifhorn Stadt Mehrheit für Erhalt der Förderschulen
Gifhorn Gifhorn Stadt Mehrheit für Erhalt der Förderschulen
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12:26 11.03.2018
Mehrheit für den Erhalt der Förderschulen: Der Kreistag stimmte für eine Fortführung im Landkreis Gifhorn.  Quelle: Archiv
Landkreis Gifhorn

 Nicht mehr abgestimmt wurde über einen Resolutionsentwurf der Grünen zur Stärkung der Inklusion, den auch die SPD unterstützte.

„Die Verwaltung soll einen fristwahrenden Antrag für die Fortführung der Förderschulen bei der Landesschulbehörde stellen“, führte Walter Schulze für die CDU aus. Und: „Wir wollen für die Wahlfreiheit der Eltern stimmen“, sagte er. Schließlich unterstütze auch der Kreiselternrat dieses Vorgehen, erklärte Telse Dirksmeyer-Vielhauer (CDU).

Schulze betonte noch, dass die CDU einen ähnlich lautenden Antrag der AfD nicht mittragen werde, weil er die Fortführung der Förderschule nur für die laufende Legislaturperiode der Landesregierung vorsehe – und nicht bis 2028.

Gegen die Fortführung der Förderschulen sprachen sich Rolf Schliephacke und Karen Wachendorf für die SPD aus. Zwei parallel existierende Systeme von Förderschule und Inklusion an allgemeinbildenden Schulen seien zu teuer und erforderten Kapazitäten,die gar nicht vorhanden seien, so Karen Wachendorf. Und Schliephacke führte an, dass die allgemeinbildenden Schulen die Inklusion befürworteten. Allerdings gebe es auch in Sachen Inklusion Handlungsbedarf. „Ich bin der festen Überzeugung, dass die inklusive Schule verbessert werden muss“, so Schliephacke weiter.

Lob erhielt die SPD von Klaus Rautenbach von den Grünen, die ebenfalls die inklusive Schule stärken wollen. Ursprünglich hatte sich die SPD an dem Antrag zum Erhalt der Förderschule von CDU und ULG/FDP beteiligt, dann aber offenbar ihre Meinung geändert.

Bei zwei Enthaltungen beschloss der Kreistag außerdem einstimmig, dass vor Probebohrungen in einem Trinkwasserschutzgebiet im Landkreis Gifhorn das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie eine Umweltverträglichkeitsprüfung zwingend einholen muss. Hintergrund ist die von der DEA geplante Erdölförderung im Trinkwasserschutzgebiet Schönewörde.

Von Frank Reddel

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