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Gifhorn Stadt Warum bald das Kabelfernsehen dunkel bleibt
Gifhorn Gifhorn Stadt Warum bald das Kabelfernsehen dunkel bleibt
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06:00 03.08.2018
Neuordnung im Netz: Laut Fernseh-Fachmann Torsten Welk kommen auf Kabelkunden erhebliche Änderungen zu. Quelle: Sebastian Preuß
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Gifhorn

Analoges TV sieht nach Einschätzung von Fernseh-Fachmann Torsten Welk kaum noch jemand über Kabel. Vielleicht noch Besitzer von Röhren-Fernsehern. Die meisten seien jedoch längst auf Digital umgestellt. Und doch bekommen auch diese Kabel-Kunden die Umstellung am 19. September zu spüren.

Von der Neusortierung sind alle betroffen

„Das Problem ist die Neusortierung. Da ist jeder betroffen.“ Die Programme müssten alle neu belegt werden. Je nach Suchlaufsystem der Fernseher oder Receiver könne das ganz schön dauern. „Manche Geräte brauchen hierfür lange.“ Welk befürchtet, dass viele Kunden bei ihm anrufen werden – und zwar gleichzeitig.

Besonders betroffen sind Welk zufolge Hifi-Radiofreunde, die ihre UKW-Sender mit der Stereoanlage über den Kabelanschluss hören. Damit ist ab 19. September definitiv Schluss. „UKW ist unwiederbringbar verloren im Kabelanschluss.“ Vodafone braucht – einfach ausgedrückt – den „Platz“ im Kabel für das Breitband-Internet mit Gigabyte-Übertragungsraten.

Drahtantenne oder Receiver

Welche Alternativen haben Radiofreunde? Zum Einen eine Drahtantenne – „Eine Dachantenne hat heute kaum noch jemand“ –, mit der es aber definitiv weniger Sender zu empfangen gibt, schon gar nicht in Top-Qualität. Zum Anderen empfange der DVB-C-Receiver des Fernsehers auch digitale Radioprogramme – gut, wer ihn gleich neben der Stereoanlage stehen hat. Darüber hinaus gebe es Adapter-Lösungen, sagt Welk.

Einen richtig guten Hifi-DAB-Tuner, der technisch und auch optisch zu einer klassischen Hifi-Anlage passt, gebe es leider noch nicht. Und das über Antenne zu empfangene DAB-Signal sei in Gifhorn noch zu schwach. „Das kommt natürlich noch.“ Die Frage sei nur wann.

Dass das UKW-Radio aus dem Kabelnetz fliegt, bedauert Welk. „Das war ein großer Pluspunkt.“ Und: „Es betrifft Geräte, die völlig funktionsfähig sind.“

Von Dirk Reitmeister

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