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Gifhorn Stadt Gifhorner Goldschmiedin fertigt Ring für Rita Süßmuth
Gifhorn Gifhorn Stadt Gifhorner Goldschmiedin fertigt Ring für Rita Süßmuth
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00:28 07.11.2014
Hat den Leibniz-Ring für Rita Süßmuth gefertigt: Die Goldschmiedin Beate Fritz aus Gifhorn ist stolz darauf. Quelle: Photowerk (cc)
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Das edle Schmuckstück wurde in Gifhorn gefertigt. Goldschmiedemeisterin Beate Fritz (49) überzeugte die Jury des höchst dotierten Goldschmiedewettbewerbs Deutschlands. Als Anerkennung erhält sie 3500 Euro.

13 Goldschmiede hatten sich der Aufgabe gestellt, einen tragbaren Ring zu fertigen, der sowohl Bezug zur Preisträgerin als auch zum Namensgeber hat - Fritz machte das Rennen. „Ich habe die Biografien von Leibniz und Süßmuth studiert, um mich auf die Aufgabe vorzubereiten“, berichtet die Schmuckdesignerin aus der Celler Straße. „Ich habe eine gute Arbeit abgeliefert, mein Bestes gegeben und bin überglücklich, dass ich es geschafft habe“, strahlt die 49-Jährige, die ihr Atelier in Gifhorn seit 2003 hat.

Integration und eine „bunte Gesellschaft“ als Chance begreifen: „Mein Ring setzt diesen Gedanken bildlich um, in dem ein Kreis seine Grenze öffnet und Platz schafft für die Aufnahme eines Opals“, erklärt die Schmuckdesignerin.

Absichtlich habe sie für den Ring einen dunklen Opal ausgewählt, in dessen Muttergestein Regenbogenfarben besonders leuchten. „Bunt statt braun“, erklärt die 49-Jährige. „Unitas in multitudine“ - Einheit in Vielfalt“ steht auf dem Ringrand. Ein Leibnitz-Zitat, dass Süssmuth häufig verwende und im Zusammenhang mit Migration hochaktuell sei, so die Gifhornerin. Süssmuth habe einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. „Darum habe ich den Ring aus finnischem Waschgold hergestellt.“

15 Stunden hat Beate Fritz in ihrer kleinen Werkstatt an dem Ehren-Ring gearbeit. „Ich bin stolz, dass Frau Süssmuth ihn trägt“, sagt die Goldschmiedemeisterin, die wie die Preisträgerin in Wuppertal geboren ist.

ust

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