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Gifhorn Stadt Delegation berichtet von der Reise nach Zlotow
Gifhorn Gifhorn Stadt Delegation berichtet von der Reise nach Zlotow
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15:26 12.07.2018
Lebendiger Austausch: Ein Teil der Gruppe, die zum 15-jährigen Bestehen der Partnerschaft mit Zlotow dort zu Gast war. Quelle: Christina Rudert
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Gifhorn

Seit 15 Jahren gibt es die Partnerschaft zwischen Zlotow und Gifhorn. 16 Gifhorner – darunter Landrat Dr. Andreas Ebel und seine Amtsvorgängerin Marion Lau, die den Partnerschaftsvertrag 2003 unterzeichnet hatte, sowie Kreistagspolitiker, Mitglieder des Heimatkreises Flatow und des Freundeskreises Gifhorn-Zlotow – besuchten aus diesem Anlass die Stadt in Polen. Dort wurde in einem Festakt ein Partnerschaftsvertrag für die nächsten fünf Jahre unterschrieben.

Nach der Rückkehr sprudelten die Reiseerinnerungen nur so aus den Teilnehmern hervor. „Uns verbindet eine Freundschaft, die von der großen Politik nicht beeinflusst wird“, freute sich Marion Lau.

„Da flossen auch ein paar Tränen“

Maria Meinecke, die nicht nur als Dolmetscherin unermüdlich im Einsatz war, sondern auch maßgeblich an der Vorbereitung beteiligt, schilderte den ökumenischen Gottesdienst, mit gestaltet von den Jagdhornbläsern aus Meinersen-Hillerse, als ausgesprochen bewegend. Der mitgereiste evangelische Pastor habe erzählt, wie er damals in Flatow groß geworden sei. „Da flossen auch ein paar Tränen.“ Der prominente Jazz-Pianist Bartolomiej Szopinski, gebürtiger Zlotower, spielte beim Festakt, „er hat dafür seine Termine verschoben“, berichtete Maria Meinecke. „Wir wollen versuchen, ob er nächstes Jahr bei Unser Aller Festival auftritt“, so Ebel.

In Zlotow hat sich viel getan

Dr. Stefan Marzischewski-Drewes war ebenso wie Angela Heider zum ersten Mal in Zlotow, beide waren begeistert. Marzischewski-Drewes betonte die „herausragende Gastfreundschaft“, Angela Heider stellte fest: „Dort kann man gut Urlaub machen, die Landschaft ist wunderschön“. In Zlotow habe sich seit seinem letzten Besuch vor zwölf Jahren viel getan, stellte Diether Herrmann fest, Horst Ganz berichtete von einem gemütlichen Abend mit deutschen Liedern, gesungen vom polnischen Chor. Und Heinrich Pahlmann stellte fest, dass die Landwirtschaft dort noch stärker als hier unter der Trockenheit leide.

Johanna Gabrisch berichtete von Kontakten zwischen den Jagdhornbläsern, und Ebel kündigte an, dass engere Kontakte zwischen den Feuerwehren geplant seien. „Die Partnerschaft wird von Menschen gelebt und gepflegt“, betonte er und äußerte die Hoffnung, dass sich auch bei den alle zwei Jahren stattfindenden Flatower Heimattreffen in Gifhorn die Kreistagsabgeordneten stärker engagieren.

Von Christina Rudert

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